Gottesdienst und Stehempfang

Pastetten

(S.Q.) – Pastettens Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger und Gemeindereferentin Manuela Steck hatten die Idee und alle zogen mit. So luden die VG-Mitgliedsgemeinden Buch und Pastetten und die Pfarreien beider Kommunen zum ersten gemeinsamen Neujahrsempfang, der ganz im Zeichen des „Miteinander“ stand. Gekommen waren alle, die irgendwie Verantwortung tragen, sei es ehrenamtlich oder beruflich. Begonnen hatte der Abend mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Pastettener Kirche und er endete nach dem offiziellen Programm mit einem Stehempfang. Buchs Bürgermeister Ferdinand Geisberger begrüßte im Pastettener Pfarrheim die Gäste. 2009 sei ein aufregendes und nicht immer angenehmes Jahr gewesen, sagte er. Geisberger erinnerte an die vielen schlimmen Geschehnisse weltweit, aber auch an Positives, wie etwa „die Wahl des 1. farbigen Präsidenten der U.S.A.“ In den Gemeinden, so der Bürgermeister, seien große Investitionen getätigt, sei geplant, gebaut und saniert worden. „Die Zukunft müssen wir selbst gestalten, das geht nur in gemeinsamer Verantwortung.“ Pfarrer Johannes Streitberger, Pfarradministrator beziehungsweise priesterlicher Leiter des Zusammenschlusses der Pfarrgemeinden Buch, Forstern und Pastetten, beschwor das „Wir-Gefühl“. Die jetzige Arbeit mit einem Ansprechpartner in jeder Gemeinde (nämlich ihm selbst in Forstern, Gemeindereferentin Steck in Pastetten und Pater Anthony in Buch) sei eine Vorbereitung auf den einmal kommenden Pfarrverband, sagte er. „Bei aller Eigenständigkeit der Pfarreien: Wir sind kein Konkurrenzunternehmen. Wir sind miteinander unterwegs und hoffen, den Ansprüchen gerecht zu werden.“ Streitberger dankte für die gute Zusammenarbeit mit Pater Anthony, Manuela Steck und den Bürgermeistern aus Forstern (ebenfalls anwesend), Buch und Pastetten. Sein Dank galt zudem „allen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Auch im Hinblick auf die anstehenden Pfarrgemeinderatswahlen“. Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger und Manuela Steck ließen in Form eines Zwiegesprächs zwischen Rathaus und Pfarrhaus das zurückliegende Jahr Revue passieren. Dabei nahmen sie sich und ihre „Weiberwirtschaft“ ganz schön auf die Schippe, gingen auf Verhältnisse und Geschehnisse in den politischen und kirchlichen Gemeinden ein und machten sich für ein stets „offenes Gespräch“ stark. Laut Geisberger soll dieser Neujahrsempfang fortgesetzt werden, abwechselnd in Buch und Pastetten. Umrahmt wurde der gelungene Abend mit besinnlichen und zarten Weisen, gekonnt dargebracht von der „Poigenberger Saitenmusi“.

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