Gemeinderatssitzung in Pliening

„Der größte Baumschutz ist keine Baumschutzverordnung“

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Der Baumbestand in Pliening sei in Ordnung, so Bürgermeister Roland Frick in der Gemeinderatssitzung

In der Plieninger Gemeinderatssitzung ist eine Diskussion um den Schutz der Bäume entbrannt

Pliening – Eine lange Diskussion über die Einführung einer Baumschutzverordnung ist auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Pliening entbrannt. Während sich Eva Strauss von der SPD „zum Schutz der Bäume“ für die Verordnung einsetzte, sprachen sich Ludwig Huber (Wählergruppe Gelting) und zweiter Bürgermeister Franz Burghart (CSU) gegen eine Baumschutzverordnung aus. Burghart sehe in der Verordnung eine „Bevormundung der Bürger“. Huber befürchte, dass Bürger vorsorglich ihre Bäume fällen, um Ärger zu entgehen. Das würde wiederum zu weniger Bäumen in der Gemeine führen. „Der größte Baumschutz ist keine Baumschutzverordnung“, so Huber. Auch Bürgermeister Roland Frick sprach sich dagegen aus. Er sehe eine Baumschutzverordnung ebenfalls als eine Bevormundung der Bürger. Außerdem sei „in Pliening die Welt noch in Ordnung“, weswegen eine Verordnung unnötig sei. 

Ebenfalls neu ist, dass die Bürgerfragestunde ab sofort am Anfang der Sitzung stattfindet. Somit haben die Bürger die Gelegenheit, vor Beginn der Gemeinderatssitzung Fragen zu stellen. Ein Anliegen von Roland Ernst ist ein Halteverbot in Landsham vor der Bäckerei in der Kirchheimer Straße. Viele Fahrzeuge würden dort parken, allerdings sei die Stelle – von Pliening aus kommend – schlecht einsehbar und so eine Verkehrsgefährdung für Fußgänger und Autofahrer. Ein Halteverbot soll Abhilfe schaffen. Die Gemeinde prüft das Anliegen - ale

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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