Auszeichnung

Die Grund- und Mittelschule in Poing bekommt die Auszeichnung „Schule mit Courage“

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Beim Festakt in der Schule präsentieren die Schüler ihr Siegel.

Die Anni-Pickert-Schule in Poing setzt ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung und bekommt dafür ein Siegel

Poing – Eigentich war sie es schon immer, doch nun wurde es auch offiziell bestätigt: Die Anni-Pickert-Schule Poing darf sich ab sofort „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. 

Vergeben wird dieses Siegel vom Verein „Aktion Courage“, der sich bereits seit 1992 gegen Diskriminierung in jeder Form engagiert. Die Schule gehört damit einem Netzwerk von über 3.000 Schulen in ganz Deutschland an. 

Um dieses Siegel zu erhalten, mussten die Schüler richtig aktiv werden. Schon vor Monaten hatten sie diverse Projekte begonnen, mit denen sie sich für Offenheit und Respekt an der Schule einsetzten: Eine Unterschriftenaktion wurde gestartet, bei der mindestens 70 Prozent aller Schüler, Lehrer und Angestellten ihre Bereitschaft zur Unterstützung der Aktion bezeugten. 

Die Schüler drehten einen Film mit beispielhaften Szenen, wie im täglichen Schulleben Diskriminierung und Ausgrenzung begegnet werden kann. Und sie studierten ein Theaterstück ein und führten es auf. Das ganze mündete in einer Projektwoche zum Thema. 

Sie fand nun ihren Abschluss in einem Festakt, bei dem den Schülern ihre Aufnahme in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bescheinigt wurde. Als äußerlich sichtbares Zeichen dieses Aktes überreichten die Koordinatoren des Trägervereins das bekannte schwarz-weiße Schild, das auch schon die benachbarte Seerosenschule und Real­schule ziert. 

Zum Paten für das Gesamtprojekt haben die Schüler Poings Bürgermeister Albert Hingerl auserkoren. Er fühlt sich nach eigener Aussage sehr geehrt, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen und ist stolz auf das große Engagement der Schüler. Zusammen mit den Kindern und Jugendlichen will er dafür sorgen, dass das Projekt „Schule mit Courage“ auch in Zukunft mit Leben gefüllt wird. 

Nach der Feier waren die Eltern in die Schule eingeladen. Die Klassen präsentierten die Ergebnisse der Projektwoche in ihren Klassenräumen und die Aula wurde zur Schlemmermeile. Drei Klassen boten ein internationales Büfett an, der Elternbeirat offerierte Hot Dogs. Christina P. Tarnikas

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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