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Hebefeier für die neue Kinderkrippe

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Gernot Vallentin (li.) vom gleichnamigen Planungsbüro erläutert die Vorzüge der energiesparenden Bauweise der Kinderkrippe © Foto: wal

Gruppen starten im März – aber in Containern

Markt Schwaben – Bürgermeister Georg Hohmann wählte in seiner Begrüßung milde Worte. „Wir sind etwas in Verzug“, sagte der Rathauschef ohne viel Kritik zu üben. Das bringe in der jetzigen Situation ohnehin nichts mehr, meinte er später. Viel wichtiger sei, alle Beteiligten an der zügigen Realisierung der neuen Kinderkrippe an der Erdinger Straße zu motivieren. Wann die Einrichtung endlich bezugsfertig ist, konnte oder wollte bei der Hebefeier niemand sagen.Dafür wiederholte Hohmann in der Runde mit den Handwerkern, Gemeinderäten und anderen geladenen Gästen das, was er schon im Marktgemeinderat verkündet hatte. „Wir können für die Übergangszeit jene Container nutzen, die momentan im katholischen Pfarrgarten stehen“, erklärte der Bürgermeister, „das ist mit dem Herrn Pfarrer Herbert Walter bereits so abgesprochen“. Dort waren bis vor Weihnachten 2013 die Mädchen und Buben vom Kindergarten Sankt Elisabeth untergebracht, dessen Generalrenovierung mit Umbau abgeschlossen ist. Nach Aussage von Georg Hohmann wird die erste Krippengruppe am 1.März 2014 und die zweite am 1.April 2014 in diesen Containern in Betrieb gehen. Herbert Matzner vom Kinderland Poing als Träger und die künftige Leiterin der Einrichtung, Bettina Erhard, nahmen diese Aussage zufrieden und ohne Kommentar zur Kenntnis. Derzeit werde „die Feuchte rausgebracht“, wie es Hohmann formulierte. Gebläse Lärm und dicke Entlüftungsschläuche im großen Empfangsraum unterstrichen diese Aussage. „Wir sind trotz aller Unzulänglichkeiten im vorgegebenen Kostenrahmen geblieben“, fügte der Bürgermeister hinzu, „derzeit gehe ich davon aus, dass es auch so bleibt!“ Dafür bekomme man kein Lob, bedauerte er, auch nicht wenn man vorher den ehrlichen Preis sage. Dass ein energiesparendes Passivhaus Öko Plus bei seiner Realisierung „etwas mehr“ kostet, bestätigte auch Gernot Vallentin. „Wir haben hier helles Licht, obwohl es draußen trüb und regnerisch ist“, sagte der Planer als Beispiel, „da wird später viel an Strom eingespart“. Nun werde mit Nachdruck am Innenausbau gearbeitet, damit „so richtig was vorangeht“, meinte Hohmann und lud nach dem Hebefeierspruch der beiden Zimmerer Florian Kuhbeck und Günter Günzinger alle zum Essen in den Nebenraum.wal

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