Bergfeldstraße

Innovativer Baustein zur Energiewende in Poing

Bürgermeister Thomas Stark, Landrat Robert Niedergesäß, Ulrich Krapf (GWG Wohnungsgenossenschaft Ebersberg eG) und Dr. Markus Henle (Geschäftsführer EBERwerk) bei der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage (v.l.)
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Bürgermeister Thomas Stark, Landrat Robert Niedergesäß, Ulrich Krapf (GWG Wohnungsgenossenschaft Ebersberg eG) und Dr. Markus Henle (Geschäftsführer EBERwerk) bei der Inbetriebnahme der Photovoltaik-Anlage (v.l.)

In der Bergfeldstraße ist eine Photovoltaikanlage mit Batterie auf Salzbasis in Betrieb genommen worden

Poing – Auf dem Dach der Wohnanlage in der Bergfeldstraße 9 in Poing ist eine Photovoltaik-Anlage errichtet worden, bei der als Speichermedium eine Batterie auf Salzbasis zum Einsatz kommt. Im Gegensatz zu den gebräuchlichen Speichermedien auf Basis von Lithium kommt diese Batterie mit Grundstoffen aus, die hinsichtlich der Gewinnung ressourcenschonender und bei einem späteren Recycling einfacher zu handhaben sind. So besteht die Batterie im Wesentlichen aus Kochsalz, Nickel, Eisen und Keramik. Die Batterie nimmt den gewonnenen Strom aus der Photovoltaik-Anlage auf, um ihn dann nachts an die Bewohner des Gebäudes abzugeben.

Für Bürgermeister Thomas Stark ist dieses Projekt ein weiterer innovativer Baustein zur Energiewende in Poing: „Hier wurden beispielhaft die Nutzung der Sonnenenergie mit innovativer Speichertechnik kombiniert. Im Hinblick auf die Bebauung des in unmittelbarer Nähe gelegenen Neubaugebiets Lerchenwinkel wurde ein Best-Practice-Beispiel verwirklicht, dass hoffentlich zahlreiche weitere Nachahmer findet.“ Auch Landrat Robert Niedergesäß unterstützt die Anlage: „Größere Wohnanlagen wie die in der Bergfeldstraße 9 gibt es viele im Landkreis. Hier schlummert noch großes Potenzial für den Ausbau der Photovoltaik auf den vorhandenen Dachflächen. Hier wollen wir ein sichtbares Zeichen im Landkreis setzen.“ - fu

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