Interview mit der Wirtschaftsprüferin Melanie Lanzinger

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Melanie Lanzinger

Die neue Wirtschaftsprüferin im Rathaus Melanie Lanzinger stellt sich vor – ein Interview

Die neue Wirtschaftsprüferin im Rathaus Melanie Lanzinger stellt sich vor – ein Interview

Frau Lanzinger, wie sind Sie im Rathaus in Markt Schwaben gelandet?

Gebürtig stamme ich aus Walpertskirchen, mit Mitte 20 bin ich für fünf Jahre in die USA, die letzten 20 Jahre habe ich in Paderborn gelebt. Ich bin ausgebildete Wirtschaftsfachwirtin und seit zehn Jahren Hausfrau und Mutter. 

Seit 2011 arbeite ich Teilzeit im Sales/und Marketing für einen schwedischen Konzern (Gummibranche – Abdichtungstechnik) mit Vertriebsbüro in Marsberg. 2015 habe ich Leitung des Vertriebsbüros/Profitcenters übernommen und bin im aktiven Außendienst DACH Region. Seit 2017 mache ich Unternehmensberatung: Schwerpunkt Reorganisation der Firmenzukäufe im Bereich Vertrieb und Personal. Im Mai 2019 habe ich geheiratet und bin zurück nach Walpertskirchen gezogen.

Was stellt Sie vor die größte Herausforderung?

Der Wechsel von der freien Wirtschaft in die Kommune ist für mich eine neue Herausforderung. Wirtschaftsförderung ist eine sehr vielfältige Aufgabe. Dabei steht die Zusammenarbeit mit allen Stakeholdern der Gemeinde, neu geschaffene Stellen und somit viele Gestaltungsmöglichkeiten (Schaffung von Strukturen, Definieren von Abläufen etc.) im Vordergrund. Das gilt auch für den Bereich Klimaschutz.

Was planen Sie als Wirtschaftsförderin?

Ich plane die Verbesserung und den Ausbau der Kommunikation zwischen allen Akteuren in der Gemeinde, zum Beispiel mit einer monatlichen Gesprächsrunde in der Rathaus Bücherei „Markt Schwaben im Dialog“ – gemischte Themen von Rathaus stellen sich vor bis hin zu Klimaschutzthemen, Etablieren eines Unternehmerforums mit den Industrieunternehmen (Unternehmen als Gastgeber, Fachvorträge Wirtschaft und Klimaschutz), Stadtmarketing und Stadtentwicklung (Themen wie die Bürgerkarte, Handwerkertage in Kombination mit Ausbildung/Nachwuchsförderung etc.), Unternehmerinnen Stammtisch (Zielgruppe: Unternehmerinnen und Frauen in Führungspositionen) und nachhaltiges Wirtschaften im Bereich der Ansiedlungspolitik/Flächenmanagemen.

Was ist Ihr Motto?

Mein Lebensmotto ist: es gibt Berge über die man hinüber muss, sonst geht der Weg nicht weiter! Es ist sehr wichtig, immer die Sache im Fokus zu behalten, miteinander zu reden und nicht zu vergessen, dass man nur gemeinsam stark ist. Im Sinne von Henry Ford: Zusammen kommen ist ein Beginn, Zusammen bleiben ist ein Fortschritt, Zusammen arbeiten ist ein Erfolg!

Das Interview führte Maria Greckl

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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