50 Jahre VBW Forstern

Forstern

(S.Q.) – Das Volksbildungswerk (VBW) der Gemeinde Forstern, ins Leben gerufen von engagierten Bürgern mit dem Ziel, ein qualifiziertes, vielfältiges und den Bedürfnissen angepassten Programm zu bieten, hat jetzt sein 50-jähriges Bestehen feiern können. VBW und Gemeinde luden dazu zu einem Festabend ein, an dem viele Gäste aus dem ganzen Landkreis teilnahmen. Umrahmt wurde das Programm vom „Singkreis Forstern“ und einigen Solisten unter Konrad Huber. In einer Fotoshow von Henry Pritschet wurden die wichtigsten Stationen der 50-jährigen VBW-Geschichte lebendig, und in den Festreden klang immer wieder an, dass man stolz auf das Erreichte sei, stolz darauf, dass die Verantwortlichen schon vor 50 Jahren die Notwendigkeit einer lebenslangen Bildung erkannt hätten. Laut VBW-Vorsitzendem Josef Eicher war der Weg nicht immer einfach. Für den Erfolg der Idee sei wohl mitentscheiden gewesen, „dass von Anfang an namhafte Persönlichkeiten aus der Gemeinde in Vorstand und Beirat vertreten waren“. Eicher erinnerte an Egon Streit und Emil Pahl – „Er hat das VBW zu seiner Lebensaufgabe gemacht“ - ,Franz Jaksch, Hans Reiser und viele andere. Die Anfänge der Einrichtung standen im engen Zusammenhang mit den damals expandieren Traktorenwerken Eicher. Doch schon bald fand neben der beruflichen Fortbildung auch unabhängige Bildungsarbeit statt. Mit Kursen, Vorträgen, kulturellen Veranstaltungen und anderem ist es der gemeinnützigen Einrichtung seitdem gelungen, den Bürgern des südlichen Landkreises ortsnah ein Programm zu bieten, das stets an den Bedürfnissen und Wünschen der Besucher orientiert ist. Landrat Martin Bayerstorfer und Jakob Schwimmer; der Vorsitzende der VHS im Landkreis, gratulierten, und Bürgermeister Georg Els wies darauf hin, dass das „beispielhafte Engagement“ von jeher ausschließlich auf ehrenamtlichen Schultern geruht habe. Kreisheimatpfleger Hartwig Sattelmair hielt seinen Festvortrag zu dem Thema: „Kultur als Lebens elixier im ländlichen Raum“. Ein weiterer Höhepunkt war die Verleihung der „Bürgermedaille“ an Henry Pritschet. Aber Josef Eicher ehrte auch diverse langjährige VBW-Dozenten und Mitarbeiter. Auch er selbst wurde ausgezeichnet.

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