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Jakob Bayer bleibt Chef der „Liederfreiheit“

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Die neu gewählte Führungsriege der „Sängerrunde Liederfreiheit“ (v.l.) Walter Schwarzenberger (2.Vorsitzender und 1.Fahnenjunker), Fritz Szymanski (2.Fahnenjunker), Peter Zahn (1.Schriftführer), Jakob Bayer (1.Vorsitzender), Fritz Riepl (2.Kassier), Günther Woerner (1.Liederwart) und Karl Gell (1.Kassier). In Abwesenheit wurden Hartmut Otternberg zum 2.Schriftführer und Hans Gampenrieder zum 2.Liederwart gewählt.	Foto: wal
Die neu gewählte Führungsriege der „Sängerrunde Liederfreiheit“ (v.l.) Walter Schwarzenberger (2.Vorsitzender und 1.Fahnenjunker), Fritz Szymanski (2.Fahnenjunker), Peter Zahn (1.Schriftführer), Jakob Bayer (1.Vorsitzender), Fritz Riepl (2.Kassier), Günther Woerner (1.Liederwart) und Karl Gell (1.Kassier). In Abwesenheit wurden Hartmut Otternberg zum 2.Schriftführer und Hans Gampenrieder zum 2.Liederwart gewählt. Foto: wal

Markt Schwaben – „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder! Böse Menschen haben keine Lieder!“ So oder so ähnlich lautet ein altes Sprichwort, dass Johann Gottfried Seume zugerechnet wird, der im 18.Jahrhundert gelebt hat und als Schriftsteller in die Geschichte eingegangen ist. Ein Grundsatz, zu dem sich auch die Sängerrunde „Liederfreiheit“ Markt Schwaben seit mehr als 100 Jahren bekennt.

Der Verein mit über 170 Mitgliedern, davon rund zwei Dutzend aktiv, lud zur turnusmäßigen Generalversammlung in den Gasthof Steinmeir. Auf der Tagesordnung standen neben den verschiedenen Berichten der Verantwortlichen diesmal auch Neuwahlen der kompletten Vereinsführung. „Ja, ich trete wieder an“, sagte Jakob Bayer ohne zu zögern. Er führt die Liederfreiheit bereits seit 18 Jahren. Zunächst präsentierte der Erste Vorsitzende einen ausführlichen Rückblick auf das Geschäftsjahr 2011. „Zufrieden möchte ich festhalten“, sagte er nach der Begrüßung mit Schweigeminute für drei im Berichtszeitraum verstorbene Mitglieder, „dass es uns wieder gut gelungen ist, den Verein bei diversen Veranstaltungen in der Öffentlichkeit und im kulturellen Geschehen gut zu präsentieren!“ Immer wieder verschönerte der Chor unter musikalischer Leitung von Frank Somborn Veranstaltungen anderer Vereine wie etwa die Josefi-Feier vom Arbeiterverein oder die öffentlichen Feierlichkeiten zum Volkstrauertag. Weitere Höhepunkte des Jahres waren das Patendanken bei „Lyra Finsing“, die aktive Teilnahme am Kreissingen in der Sieghartsburg Ebersberg und der Vereinsausflug nach Kaufbeuren mit einem gesanglichen Beitrag zur Martine in der dortigen Pfarrkirche. Etliche Veranstaltungen fanden zusammen mit der „Ban-kerlmusi“ statt, die als Gegenpart zum Chorgesang nicht nur beim Publikum immer wieder großen Anklang fand. So auch das Benefizkonzert zugunsten der Kirche Sankt Margaret, zur deren Renovierung konnten später 1500 Euro an Pfarrer Herbert Walter übergeben werden. Jakob Bayer forderte die Aktiven auf, sich noch intensiver dem Gesang und den regelmäßigen Proben zu widmen. „Es wäre schön, wenn wir einige Jüngere für unser wunderbares Hobby gewinnen könnten“, meinte er abschließend, „bitte macht in eurer Familie, bei Freunden und in der Nachbarschaft Werbung dafür!“ Er mache sich große Sorge um die Zukunft des Vereins, sollte dies nicht gelingen. Im Ausblick auf das laufende Jahr nannte Bayer den Jahresgedenktag am Sonntag, 22. April, mit Gottesdienst und anschließendem Frühschoppen, sowie die „Begegnung der Chöre“ als Veranstaltung vom Sängerkreis Ebersberg-Wasserburg im Unterbräusaal Markt Schwaben am Samstag, 21.Juli, um 19.30 Uhr. Die Wahlen leitete souverän Ludwig Wimmer. wal

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