Musik

Die Jugendkapelle Gelting-Poing hat Besuch bekommen vom China Great Bay Youth Windorchestra

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Die beiden Jugendkapellen haben gemeinsam ihren Auftritt in der Anni-Pickert-Schule ­gemeistert.

Zwei Tage lang probten sie gemeinsam intensiv und bereiteten sich auf das gemeinsame Konzert in der Anni-Pickert-Schule in Poing bestens vor. 

Markt Schwaben – Die Begegnung der rund 45 Musiker aus Shenzhen in China und aus Gelting und Poing stand unter dem Motto „Musikalische & Menschliche Begegnung“. Dies kam zustande durch den in Markt Schwaben lebenden Chefdirigenten im Kasseler Kammerorchester Cui Hongjia, der 18 Jahre lang die Solo-Fagott Stelle bei den Münchner Symphoniker besetzte.

Zwei Tage lang probten sie gemeinsam intensiv und bereiteten sich auf das gemeinsame Konzert in der Anni-Pickert-Schule in Poing bestens vor. 

Aber nicht nur das Musikalische stand im Mittelpunkt sondern auch gemeinsame Freizeitaktionen wie Ballspiele und vieles andere mehr. Sprachlich waren Hürden zu nehmen, aber es hat sich wiederum gezeigt, dass es keine sprachlichen Barrieren gibt. 

Musik verbindet über kulturelle und sprachliche Barrieren hinaus. So waren die vielen Jugendlichen Musikanten bestens für das Konzert vorbereitet. Den Auftakt machte die Jugendkapelle Gelting-Poing unter ihrer Dirigentin Christine Westermair mit einem fetzigen Marsch von Idar Torsangerpoll „Red Rock Marsch“. 

Im Anschluss brachten sie von Leonhard Paul „Die kloa verdrahte Welt“ zur Aufführung bevor sie dann von Franz Watzu mit der „Polkafreunde“ die Bühne freimachten für die Gäste aus China, dem The China Great Bay Youth Windorchestra. 

Die 23 Musiker des Youth Windorchesters tauchten in ihrem ersten Stück mit ihrem Dirigenten in die griechische Mythologie ein und präsentierten in ausgezeichneter Form, so Dirigent Günther Schuler junior, das Werk „Zeus, the king of the god“. In hervorragender Weise intonierten sie auch das Stück „Legend oft he ancient hero“ von Benjamin Yeo. Im Anschluss vereinigten sich die beiden Musikgruppen und brachten in vollendeter Weise den Marsch „Go Ahead Marsch“ von Idar Torskangerpoll, „Mein Vaterland“, „sowie die Polka „Ho-Ruck Bumm“ von Erwin Zsaitsits und „Kindheit“ zur Aufführung, wobei die Dirigenten im Wechsel ihren Auftritt hatte. 

Die rund 250 Besucher, darunter Plienings Bürgermeister Roland Frick sowie sein Vertreter Franz Burghart, Melanie Otten und Georg Rittler als Vertreter des Bezirksverbandes München im Musikbund von Ober- und Niederbayern forderten durch ihren langanhaltenden Beifall natürlich eine Zugabe. 

Dies wurde ihnen selbstverständlich nicht verwehrt. So durften die Besucher noch in den Genuss des Freundschaftsmarsches von Sepp Neumayr „Mein Heimatland“ kommen. Einen besonderen Leckerbissen und Überraschung hatte die chinesische Delegation auf Lager. Sie spielten als alleinige Zugabe dann zum Schluss den „Bayerischen Defiliermarsch“. 

Nun hielt es keinen Besucher mehr auf seinem Platz und der Applaus sollte nicht mehr enden. Dieses Deutsch-Chinesische Projekt war ein gelungenes Projekt wie man junge Menschen zusammenbringen kann. 

Das Engagement von Christine Westermair, Michael Ebmeyer, Sonja Schlenz, Bettina Sterzer, Reinhard Tonollo, dem Vorsitzenden der Musikkapelle Poing und der Vorsitzenden der Musikkapelle Gelting Anke Hierl hat sich gelohnt. 

Denn die Jugendlichen sind unsere Zukunft auch in der Musik. Sie haben dabei die Chance interkulturelle Erfahrungen zu sammeln genutzt und sich entsprechend ausgetauscht. Es hat viel Freude gemacht, so die Geltinger und Poinger Musiker. Zum Abschluss trafen sie sich noch gemeinsam zum Grillfest beim Leitner (Burghart Thomas) in Ottersberg. Georg Rittler

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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