Unterhaltung

Keine Genehmigung für die neue Druckgussmaschine

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Der Marktgemeinderat verweigerte Magna vorerst den Neubau einer weiteren Halle.

Magna muss vorher Umwelt-Hausaufgaben machen

Markt Schwaben – Im Gewerbegebiet Süd westlich der Bahnlinie plant die Druckgussfirma Magna BDW technologies GmbH in der bereits bestehenden Halle 4a am Wiegenfeldring eine Änderung im Bereich der Gießerei. Wie in der Sitzung des Marktgemeinderates Georg Hohmann ausführte, soll in absehbarer Zeit eine neue Druckgusszelle aufgebaut und in Betrieb genommen werden. „Diese neue Einheit besteht aus der Druckgussmaschine DGM 3500, Stanze, Absaughaube KMA zur Reinigung des Abgases und zwei Robotern, sowie einer Maschinengrube“, zitierte der Bürgermeister aus dem Schreiben. Wie er weiter ausführte, habe es mit dem Management der Firma mehrere, sehr positive Gespräche gegeben, bei denen die Thematik Abwasser im Vordergrund gestanden hätten. Demnach habe sich in diesem Bereich viel Positives getan. „So wie es aussieht, wird das Abwasser in absehbarer Zeit die vorgeschriebene Qualität haben“, betonte Hohmann, „wir bekommen entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt!“ Magna habe sehr gute Fachkräfte, die alle Bedingungen umsetzen, die gestellt werden. 

„Es freut mich sehr, wie dort jetzt gearbeitet wird“, fügte der Rathauschef hinzu. Obwohl sich diese Aussagen wie eine Lobeshymne anhörten, lehnte der Marktgemeinderat den Antrag einstimmig ab. Das Gremium folgte der Empfehlung von Walter Rohwer als zuständigen Sachbetriebsleiter im Bauamt. „Die Abwassersituation vom gesamten Betriebsgelände ist noch nicht geklärt“, betonte er, „die anfallende Gesamtschmutzfracht überschreitet derzeit noch einzelne Grenzwerte“. Deshalb wurde im Beschluss als zusätzliche Erklärung die Verwaltung bevollmächtigt, das Einvernehmen zum Vorhaben sofort dann zu erteilen, wenn die zulässigen Grenzwerte nachweislich eingehalten werden. Wie zudem berichtet wurde, möchte Magna ihr Vorhaben relativ kurzfristig umsetzen. „Wir werden Fachleute vom Abwasserzweckverband dazu holen, wenn es so weit ist“, versprach Hohmann und in jedem Fall den Marktgemeinderat informieren, wenn sich was getan hat. wal

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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