Bauprojekt

Aus Parkplatz wird Bürokomplex

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Animation des Bürokomplexes mit Boardinghouse auf dem Océ-Parkplatz an der Gruberstraße

Mit ansprechender Architektur und zusätzlichem Boardinghouse, vorwiegend für auswärtige Mitarbeiter des Océ

Poing – Der kaum genutzte Besucherparkplatz der Firma Océ zwischen Gruber Straße und Bahnlinie wird in circa zwei Jahren eine komplett andere Bestimmung und Aussehen haben. Auf dem 12.000 Quadratmeter großen Grundstück will eine Investorengruppe einen Bürokomplex mit vier Gebäuden errichten – darunter ein Boardinghouse mit 120 Zimmern mit kleiner Gastronomie. Dies ist vorwiegend für auswärtige Mitarbeiter von Océ gedacht, die über längere Zeit dort tätig sind und denen mit dem Boardinghouse eine ideale und nahe Übernachtungsmöglichkeit geboten wird. „In den drei verbleibenden Häusern sollen auf vorerst vier Stockwerken bis zu 18.000 Quadratmeter Büroflächen entstehen, die in Einheiten zwischen 400 und 3.000 Quadratmeter aufgeteilt und vermietet werden“ erklärte Architekt und Projektentwickler Jochen Thomas Reckzeh bei seiner Präsentation in Gemeinderatssitzung am 14. September, „und es könnten bis zu 600 Arbeitsplätze entstehen.“ 

Aus der „wenig attraktiven Fläche“ versprechen die Planer eine anspruchsvolle Architektur für das „Eingangstor nach Poing“ (Jochen Thomas Reckzeh) und damit „ein Ausrufezeichen“ im Industriegebiet setzen. Gegen den bestehenden Zuglärm soll es ausreichenden Lärmschutz geben und zudem wird es unter dem Komplex eine Tiefgarage mit 300 Stellplätzen geben und oberirisch sind etwa 60 Stellplätze geplant. Begrünte Innenhöfe mit Wasserflächen lockern den Komplex auf und bieten Ruhezonen für die Mitarbeiter. Gemeinderat Franz Lang- lechner (CSU) gab zu bedenken, dass „bei einem eventuellen vierspurigen Ausbau der Bahnlinie der Abstand zu den Gleisen problematisch werden könnte.“ Die beruhigende Antwort von Jochen Thomas Reckzeh: „Dann rückt der Baukörper ein Stück weiter weg.“ Und nennt schon Termine: „Bereits im nächsten Jahr könnte mit den Bauarbeiten begonnen werden und mit der Fertigstellung rechnen wir mit Ende 2019/2020.“ Der Gemeinderat genehmigte einstimmig das vorgestellte Konzept als Grundlage für den entsprechenden Bebauungsplan. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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