Schule & Bildung

Lotta Voß gewinnt Finale von „Jugend debattiert“ am FMG in Markt Schwaben

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Die Teilnehmer (v.l.): Agatha Littwin, Jacob Hein, Annika Felber und Lotta Voß.

Die Teilnehmer hatten zehn Tage lang Zeit, um sich auf ihr finales Thema „Soll ökologisches Verhalten als künftiges Unterrichtsfach eingeführt werden?“ vorzubereiten. 

Markt Schwaben – Wer kennt sie nicht, die endlosen politischen Diskussionen und oftmals nervigen Fachdebatten im Fernsehen? Sie gipfeln nicht selten in einem Durcheinander gleichzeitiger Redebeiträge. 

Die Jugend von heute will es morgen besser machen, zumindest jene der neunten Klassen vom Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben. Denn sie alle beteiligten sich an der bundesweiten Aktion „Jugend debattiert“.

Mehrere Wochen lang fanden zu unterschiedlichen Themen Debatten statt, immer zwei gegen zwei zugeloste Teilnehmer. „Zuletzt wurde ‚Helmpflicht bei Fahrten mit einem E-Skooter, ja oder nein‘ thematisiert“, erzählte die Pädagogin Anna Niedermaier. 

Sie unterrichtet im FMG ebenso wie ihre Kollegin Katharina Negele unter anderem Deutsch. Das Duo hatte die Schüler auf die Debatten vorbereitet und bis zum Schulfinale der besten vier beraten und begleitet. 

Dabei handelte es sich um Jacob Hein, Annika Felber, Agathe Litwein und Lotta Voß übrig. Sie hatten zehn Tage lang Zeit, um sich auf ihr finales Thema „Soll ökologisches Verhalten als künftiges Unterrichtsfach eingeführt werden?“ vorzubereiten. 

Jacob vertrat zusammen mit Annika die Befürworter, Agathe und Lotta die Gegner für ein solches Schulfach, dass vorbereitet und bis 2025 umgesetzt werden könnte. Alle vier sind Schüler aus neunten Klassen, wo seit rund sieben Jahren „Jugend debattiert“ auf freiwilliger Basis aller Teilnehmer durchgeführt wird.

Alle Klassenkameraden durften die Endrunde mitverfolgen und auch ein Votum abgeben. Geschickt formuliert brachten die vier Jugendlichen unter strengen Regeln bezüglich ihrer Redezeit nacheinander und teilweise im Zwiegespräch Argumente vor. Von Stress und verlorener Freizeit durch mehr Unterricht war die Rede, von wichtigem Lernen im Umgang mit der Umwelt und von der Frage der grundsätzlichen Notwendigkeit eines zusätzlichen Schulfaches. 

Zudem wurde die Frage aufgeworfen, ob denn die praktische Einführung eines neuen Lehrfaches mit Ausbildung der Pädagogen nicht ohnehin zu lange dauern würde. Nach Ende aller Diskussionen zog sich die siebenköpfige Jury, bestehend aus Lehrern, Schülern und der Elternbeiratsvorsitzenden zur eingehenden Beratung zurück. 

Sowohl das Schülervotum als auch jenes der Jury war einstimmig. Zur Siegerin wurde Lotta gekürt, sie darf demnächst zusammen mit Annika das FMG bei der Regionalausscheidung in Unterschleißheim vertreten. Platz drei belegte Jacob und Vierte wurde Agatha. Für alle gab es von den Mitschülern lange anhaltenden Applaus und Lob vom Lehrerkollegium und der Jury. wal

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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