Markt Schwabener Unternehmer und Gemeinde versuchen Neustart

Einmal den Reset-Knopf, bitte!

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Bei der Versammlung der Unternehmervereinigung Markt Schwaben 2030 waren auch Gemeindevertreter geladen. Ziel ist ein besseres Verhältnis.

Nach einigen Unstimmigkeiten wollen die Gemeindevertreter und die Markt Schwabener Unternehmer zu einem konstruktiven Miteinander zurückfinden.

Markt Schwaben – Dass das Verhältnis zwischen den Vertretern der Gemeinde Markt Schwaben und einigen Unternehmern – zusammengefasst in der Vereinigung Markt Schwaben 2030 – nicht zum Besten steht, durfte die Öffentlichkeit zuletzt anhand eines skurrilen Schauspiels miterleben, aufgeführt im Pavillon am Markt Schwabener Marktplatz – wir berichteten. Der Vorwurf der Unternehmer zusammengefasst: Die Gemeinde tue zu wenig für die Ortsentwicklung. Um wieder zu einer konstruktiven Kommunikation zurückzufinden, nahmen an einem Treffen der Unternehmervereinigung Anfang August Bürgermeister Albert Hones, die neue Öffentlichkeitsreferentin Sabine Biertz und Markt Schwabens Wirtschaftsförderer Norbert Prien teil. 

Seitens der Gemeinde wurde hier erneut bekundet, dass man auf ein gutes Miteinander im Sinne der Bürger Markt Schwabens viel Wert lege und man für realisierbare Ideen der Unternehmer – das bezieht sich zum Beispiel auch auf eine Wiederbelebung des Marktplatzes offene Ohren haben werde. Um den Unmut, den die Gemeinde aufgrund der neuen Satzung zur längerfristigen Sondernutzung öffentlichen Grundes erntete, zu dämpfen, wurde zum Beispiel die Antragsfrist auf 24. August verlängert. Außerdem wolle man in der nächsten Zeit auf alle Unternehmer einzeln zugehen und sich über deren Situation, Wünsche und Bedürfnisse in einem persönlichen Gespräch informieren, erklärte Wirtschaftsförderer Norbert Prien auf Nachfrage. Dieser Wunsch wurde von den Unternehmern geäußert und soll nun umgesetzt werden. Man habe das positive Signal der Gemeinde wohlwollend zur Kenntnis genommen, zieht Thomas Schlappinger von den Unternehmern Bilanz. Nun komme es auf die Taten an. Man werde sich das Ganze nun ein, zwei Monate betrachten und hoffen, dass etwas passiert. Aber, so Schlappinger, auch wenn man positiv gestimmt sei, man bleibe eben auch Realist. Beidseitig gewünscht wird ein guter Kontakt zwischen Wirtschaftsförderer Norbert Prien und den Unternehmern. Um den zu fördern, ist der Gemeindevertreter zur heutigen Vorstandssitzung von Markt Schwaben 2030 geladen.

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