Eine Vision für Markt Schwaben 

Frank Eichner als Bürgermeisterkandidat der CSU Markt Schwaben

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Frank Eichner (2.v.l.) ist der frischgekürte Bürgermeisterkandidat der CSU Markt Schwaben für die Kommunalwahl im März 2020. Einstimmig wurde er bei einer Versammlung im Oberbräu gewählt.

Einstimmig gewählt wurde gestern Abend Frank Eichner. Er wird in der Kommunalwahl 2020 für die CSU Markt Schwaben als Bürgermeisterkandidat ins Rennen gehen. 

Markt Schwaben - Soviel Einigkeit, wie man an dem Abend im Oberbräu in Markt Schwaben bei der CSU erleben durfte, herrschte in letzter Zeit nicht einmal fraktionsintern im Marktgemeinderat. Gut gefüllt war der Saal, als Walentina Dahms zur Nominierung des Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl im kommenden März aufrief. Auch einige Nicht-Parteimitglieder waren gekommen. Das Ergebnis: Mit 42 Ja-Stimmen von 42 Stimmberechtigten wurde Frank Eichner, der Leiter des Bauamtes im Markt Schwabener Rathaus, zum Kandidaten gewählt. 

Eine Vision für Markt Schwaben, die gehe ihm derzeit ab, hatte Eichner davor in seiner Vorstellungsrede kundgetan. „Wofür steht Markt Schwaben? Hier fehlt es an einer Strategie“, kritisiert Eichner. „Dabei hat Markt Schwaben alles, worauf es ankommt: Einen florierenden Einzelhandel, ein prägendes reges Vereinsleben und Initiativen“. 

Weiterentwicklung ohne Identitätsverlust 

Deswegen müsse das Ziel sein, so Eichner, Markt Schwaben weiterzuentwickeln, aber auch zu erhalten, was Markt Schwaben im Kern ausmacht. „Denn ich wohne da, wo ich mich wohlfühle und dort bleibe ich dann auch!“ So gab es Eichner als erklärtes Ziel seiner Kandidatur aus, sich für den Wandel einzusetzen – auch was das Arbeiten im Rathaus betrifft. „Wir müssen vom Verwalten zum Managen kommen“, forderte er. Ein „Weiter-So!“ lehnt Eichner strikt ab. So kritisierte er auch das Jammern und die Kritik bezüglich der aktuellen Finanzlage und anstehender Investitionen, wie zum Beispiel des neuen Schulzentrums. Solche anstehenden Aufgaben seien nicht mit kurzsichtiger Empörung zu meistern. Hier brauche es eine Zusammenarbeit, die sich am Gemeinwohl orientiert. „Denn wenn solche Investitionen ausbleiben, verspielen wir unsere Zukunft!“ Vor allem die Finanzpolitik der Gemeinde, beziehungsweise die zuletzt fehlende Einigkeit in der Marktgemeinderatsfraktion der CSU mag vielleicht ein Grund gewesen sein, der Frank Eichner vermehrt auf dieses Thema einsteigen ließ. Schließlich wird ihm als möglichem Bürgermeister nur eine geschlossene Fraktion den Rücken stärken. Ein Blick auf den Werdegang des frisch gekürten Bürgermeisterkandidaten, lässt vermuten, dass hier durchaus Potential für die Verwirklichung der Statements gegeben ist. Nicht nur dass er als Betriebswirtschaftler mit Schwerpunkt Personal- und Organisationswesen und zusätzlicher Managementausbildung mit Schwerpunkt Kultur eine gute Grundlage für die Leitung einer Gemeinde vermuten lässt, kommen Eichner zugute. Auch die Tatsache, dass er seit 2014 als Leiter des Bauamts die Vorgänge in der Marktgemeinde aus erster Hand mitbekommt, könnte ein Vorteil sein. (gre)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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