Markt Schwabener Haushalt abgesegnet

Genehmigt! 

Die neue Grund- und Mittelschule ist das größte und teuerste Bauprojekt in der Ortsgeschichte.
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Die neue Grund- und Mittelschule ist das größte und teuerste Bauprojekt in der Ortsgeschichte.

Markt Schwaben präsentiert mit 74,5 Millionen Euro den höchsten Haushalt ihrer Geschichte

Markt Schwaben – Fraktionsübergreifenden Beifall bekam Kämmerer Andreas Kleebauer für seine Präsentationen zum Haushalt in der Marktgemeinderatssitzung. Ohne Gegenstimme wurde der Haushalt 2022 mit einem Volumen von 74,493 Millionen Euro angenommen. Eine Summe, die die Marktgemeinde noch nie aufgestellt hatte und nach Aussage von Kleebauer größtenteils mit dem Bau des Schulzentrums zusammenhängt. Hinterlegt sind in der aktuellen Haushaltssatzung auch der Schuldenstand. Der betrug zum 31. Dezember 2021 noch 35.199.706 Euro und steigt zum Ende des Jahres 2022 voraussichtlich auf 43.608.606 Euro. Das bedeutet eine Pro-Kopf-Verschuldung von 3.616 Euro.

Kämmer Kleebauer geht davon aus, dass die Schulden in den nächsten Jahren kontinuierlich ansteigen und Ende 2025 bei 59.627.706 Euro liegen. Um all die Verpflichtungen stemmen zu können, hat die Verwaltung 11.804.900 Euro als Kreditaufnahme für Investitionen festgesetzt. Dabei sind 10.113.400 Euro für nichtrentierliche Investitionen und 1.691.500 Euro für rentierliche Investitionen geplant.

Bei einem weiteren Tagungspunkt ging es um die Finanzplanung 2021 bis 2025. Dazu nannte Andreas Kleebauer folgende Zahlen zu den Einnahmen und Ausgaben: 72.637.100 Euro für 2021: für 2022 74.493.000 Euro (hohe Kosten wegen Schulbau); 64.002.600 Euro im Jahr 2023; 56.225.200 Euro für 2024 und im Jahr 2025 sind es 57.016.000 Euro. Natürlich braucht die Marktgemeinde auch Rücklagen, um bei finanziellen Engpässen liquide zu bleiben. Aber sie muss in ihren Fall auf die Haushaltskonsolidierung Rücksicht nehmen. Deshalb werden diese im Zeitraum des Finanzplans 2021 bis 2025 bis auf die vorgeschriebenen Mindestrücklagen reduziert. Am 1. Januar 2021 betrug der Rücklagenstand noch 1.413.149,36 Euro, am 1. Januar dieses Jahr lag er bei 6.413.149,36 Euro. Dies beruht größtenteils auf den Ende November 2021 ausbezahlten FAG-Fördermitteln des Freistaats zum Schulneubau. Im Haushaltsjahr 2022 erfolgt daher eine Rücklagenentnahme in Höhe von 6.000.000 Euro. fu

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