Obst und Gemüse hegen und pflegen

Mittagsbetreuung Markt Schwaben bekommt ein Hochbeet

 Marianne Kiermaier von der Mittagsbetreuung, Bernhard Wagner vom KUMS, Tina Böcker  von der Mittagsbetreuung und Wolfgang Weinberger und Kinder vor Hochbeet
+
Freuen sich über die Hochbeete (v.l.): Marianne Kiermaier von der Mittagsbetreuung, Bernhard Wagner vom KUMS, Tina Böcker von der Mittagsbetreuung und Wolfgang Weinberger.

„Selbst Gepflanztes wachsen sehen“: Mittagsbetreuung Markt Schwaben bekommt ein Hochbeet für die Schulkinder

Markt Schwaben – Das Kommunalunternehmen Markt Schwaben (KUMS) zeigt sein Herz für Kinder und spendet das Material für ein zweites Hochbeet für die Mittagsbetreuung der Schulkinder. In Gemeinschaftsaktion mit dem KUMS sorgte das Team der Grünpflege vom Bauhof Markt Schwaben für den fachgerechten Aufbau der neuen Errungenschaft. Das Hochbeet steht jetzt auf dem kleinen Spielplatz zwischen Schulturnhalle und der Baustelle des neuen Schulzentrums.

Den Essbaren Spielgarten insgesamt betreut Susanne Zaus, während Geli Hörr und Andrea Hense die Verantwortung für die beiden Hochbeete übernehmen. „Selbst Gepflanztes wachsen zu sehen, zu hegen und zu pflegen macht den Kindern sehr viel Spaß und gehört zu unserem pädagogischen Konzept“, betont Marianne Kiermaier, die Leiterin der Hausaufgabenbetreuung.
Die Kinder lernen verschiedene Obst- und Gemüsesorten und deren Verwendung kennen. Die reifen Früchte und das Gemüse aus dem essbaren Garten dürfen vor Ort verzehrt werden, sobald sie reif sind. Die Früchte genauso wie die Kräuter werden von den Kindern selbst geerntet und gemeinsam mit den Betreuern hergerichtet, um als Fingerfood vor dem Essen verspeist zu werden.

Die Kräuter bereichern sowohl Salate wie auch Getränke. Die Kinder können es offenbar kaum erwarten, bis die Erntezeit da ist, um in den Genuss des Selbstgezogenen zu kommen. Alle freuen sich über das neue Hochbeet als Erweiterung der Anbaumöglichkeiten und bedanken sich herzlich beim KUMS und dem Bauhof-Team.
Wolfgang Weinberger, Gruppenleiter Grünpflege beim Bauhof, erklärt allen Anwesenden bei der Übergabe den Aufbau einer Hochbeetbefüllung von unten nach oben: „Ganz unten am Boden kommt ein Hasengitter, damit keine Mäuse reinkommen. In Schicht 1 liegen Äste, Zweige oder Holzhäcksel. Schicht 2 besteht aus umgedrehten Rasensoden, Laub oder Rasenschnitt. Schicht 3 enthält halbreifen Kompost und eventuell halb verrotteten Mist. Die oberste Schicht wird mit hochwertiger Gartenerde gemischt mit reifem Kompost aufgefüllt. Ein fruchtbarer Boden, in dem alles prächtig wächst und gedeiht. Die Kinder sollen ja den Erfolgen ihrer täglichen Arbeit zusehen können.“

KUMS-Vorstand Bernhard Wagner freut sich, dass das Hochbeet so gut bei allen ankommt. Natürlich dürfen nicht die Aufkleber der Kumsi-Maus fehlen, die als Symbol an den Baustellen der jeweiligen Erweiterungen des Wärmeleitungsnetzes in Markt Schwaben zu sehen ist. „Kinder sollen auch frühzeitig lernen, dass Wärme nicht einfach so da ist, sondern dass wir bei uns in Markt Schwaben auf kommunaler Ebene viel dafür tun.“ Die verschobenen Führungen will das KUMS veranstalten, sobald Gruppenveranstaltungen wieder erlaubt sein werden. Mehr Informationen unter www.kums-markt-schwaben.de - Wagner

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

TC Anzing startet mit neuem Vereinsvorstand in die neue Tennissaison
TC Anzing startet mit neuem Vereinsvorstand in die neue Tennissaison

Kommentare