Umstrukturierung

Modernes Rathaus in Markt Schwaben

Rathaus Markt Schwaben
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Im Rathaus Markt Schwaben gibt es keine Ämter mehr, sondern nur noch Abteilungen

Umschwung in der Verwaltung: Die Gemeinde wird neu strukturiert, Bereiche werden zusammengelegt und die IT ausgebaut

Markt Schwaben – Eine Verwaltung umzubauen, die schon viele Jahre in ihren Strukturen „festgefahren“ ist, braucht Feingefühl, Mut, Zeit und am besten Hilfe von außen. Deshalb hat Markt Schwabens Bürgermeister Michael Stolze für die Projekt-Umsetzung und -Beratung Prof. Hans-Peter Mayer vom Institut für Public Management letztes Jahr mit einem Gutachten beauftragt. Ein Teil seiner 24 Vorschläge wurde bereits umgesetzt – doch bis das „moderne Rathaus“ so weit ist, wird es noch einige Zeit dauern.

Um dem Marktgemeinderat einen Zwischenstand der Umstrukturierung zu geben, hat Stolze zur jüngsten Ratssitzung den Hauptamtsleiter Jakob Rester mitgebracht, der an der Umsetzung intensiv mitgearbeitet hat.
Rester zeigte dem Gremium anhand eines Organigramms den „Neuaufbau“ der Verwaltung: Augenfälligste Änderung ist die Sprachregelung – es gibt keine Ämter mehr, sondern nur noch Abteilungen. Die gliedern sich in vier Bereiche: Geschäftsleitung, Bürger und Soziales, Finanzen sowie Bauen und Umwelt. Weggefallen ist die Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit wurde in eine andere Abteilung integriert.

Änderungen gibt es auch in weiteren Tätigkeitsbereichen. So wird das Ordnungsamt der Abteilung Bürger und Soziales angegliedert und die Angelegenheiten des Bauhofs und die kommunalen Betriebe gehören nicht mehr zur Bauverwaltung, sondern werden von der Geschäftsleitung gesteuert.

Weiter hat man zum Aufbau eines integrierten Gebäudemanagements diese in der Abteilung Finanzen angedockt. Besonderes Augenmerk bei der Umstrukturierung gilt dem strategischen Ausbau der IT. Deren Kosten werden einer kritischen Überprüfung unterzogen, weil Einsparungen - bedingt durch die Corona-Pandemie - noch nicht im gewünschten Umfang realisiert werden konnten.

Am 1. Juli startet das Projektmanagement „Zentrale Aufgaben“, das die Verfahrenssicherheit bei Projekten und zielorientierte Steuerung und Controlling stärkt, die Abläufe innerhalb der Verwaltung soll ein Dokumentmanagementsystem verbessern, das ab 1. August innerhalb des Ratsinformationssystems seine Arbeit aufnimmt.

Bei der Vorstellung des Organigramms betonte Stolze, dass die Neuerungen nicht nur der Verwaltung helfen, sondern auch den Bürgern, die damit schneller informiert und „näher“ am Amt sind. Das wird eine Zeit dauern – wie auch der Umstand, das in den Abteilungen die Aufgaben von Mitarbeitern bei Krankheit oder Urlaub von den Kollegen mit übernommen werden. - Gerhard Fuhrmann

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