Umwelt

Nachhaltige Antriebe bei Fahrzeugen des Poinger Fuhrparks

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Die Fahrzeuge des Baubetriebshof sollen in Zukunft umweltfreundlicher werden.

Die Grünen fordern eine Umstellung des Fuhrparks der Gemeinde Poing

Poing – Die Gemeinderatssitzung stand ganz im Zeichen des Klimaschutzes. Neben dem SPD-Antrag für eine Klima-Task-Force stand ein Anliegen der Grünen-Ratsfraktion auf der Tagesordnung. 

Sie fordern eine Umstellung des gemeindeeigenen Fuhrparks (Baubetriebshof, Verwaltung und Feuerwehr) auf nachhaltige Antriebe – ob elektrisch, mit Brennstoffzellen oder regenerativ. 

Dabei sollte geprüft werden, welche Antriebsart dafür geeignet ist, ob sich Umrüstung lohnt oder eine Antriebsumstellung bei einer Neuanschaffung möglich und sinnvoll ist. Auch eine finanzielle Förderung durch staatliche Stellen wäre eine willkommene Option. Laut Verwaltung sind bei der Gemeinde derzeit 50 Fahrzeuge im Einsatz. Davon 31 mit Dieselantrieb, vier mit Benzinmotor, ein Fahrzeug mit Hybrid- und zwei mit Elektroantrieb.

Dazu noch zwei E-Bikes, ein Lasten-E-Bike und acht Fahrräder. Eine Ausweitung der elektrobetriebenen Fahrzeuge scheiterte bisher an deren Verfügbarkeit. Und die wenigen, die angeboten wurden, hatten sich in der Praxis kaum bewährt und hatten entweder zu wenig Nutzlast, geringe Reichweite oder keine Anhängerkupplung. 

Aber die Gemeinde hat noch Trumpf im Ärmel: Der Dieselersatzkraftstoff Shell GTL Fuel, der aus Erdgas gewonnen wird. Dieser verbrennt sauberer, ­produziert weniger lokale Emissionen und schwarzen Rauch. Zudem ist er ungiftig und biologisch abbaubar. 

Der Baubetriebshof lagert jetzt 1.000 Liter des Kraftstoffs und betankt damit drei Fahrzeuge zu Testzwecken. Das Gremium stimmte komplett dem Antrag sowie den Ausführungen der Verwaltung zu. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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