Geothermie

Nachhaltige Energie für Neubaugebiet Lerchenwinkel in Poing

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Spatenstich für klimaschonende Fernwärme im Lerchenwinkel: (v.l.) Robert Budde (Vertriebsleiter Bayernwerk), Helmut Sloim (Projektleiter ARGE Poing „Am Bergfeld“), Franco Gola (Geschäftsführer Bayernwerk), Thomas Stark (1. Bürgermeister Poing), Werner Dankesreiter (3. Bürgermeister Poing), Reinhard Tonollo (2. Bürgermeister Poing) und Klaus Stemmer (Geschäftsführer Südhausbau, Maßnahme- und Erschließungsträger der ARGE Poing „Am Bergfeld“).

90 Prozent der Haushalte sollen durch die Geothermie versorgt werden

Poing – „Es ist toll, dass wir den offiziellen Spatenstich nicht virtuell erleben, sondern dass alle Beteiligten vor Ort sein können“ sagte Franco Gola, Geschäftsführer der Bayernwerk Natur im Neubaugebiet Lerchenwinkel in Poing. Die symbolische Handlung gehörte zum Start der Fernwärmeversorgung, die die weiteren Wohngebiete Zauber- und Seewinkel mit der Geothermie-Anlage versorgen soll. 

Laut Gola sind bereits 30 Kilometer Leitungen im Ortsgebiet verlegt und jetzt werden noch fünf Kilometer auf der Baustelle in die Erde gebuddelt. In den Rohren wird zirka 85 Grad Celsius heißes Wasser fließen, das aus 3.000 Metern Tiefe an die Oberfläche gelangt. Bürgermeister Thomas Stark freut sich über diesen Fortschritt: „Ein nachhaltiges Wohnquartier braucht nachhaltige Energie.“ 

Dort sollen ab 2022 auf 130.000 Quadratmeter etwa 2.000 Menschen wohnen – in 220 Reihenhäusern und 730 Wohnungen. Robert Budde (Vertriebsleiter Bayernwerk) sagte beim Spatenstich, dass in Poing bald 90 Prozent der Wärmeversorgung durch die Geothermie geschieht und deshalb nahezu 1.000 Haushalte abdeckt. Das wären 256 Anschlüsse mit 6,5 Millionen Kilowatt Leistung.

„Wir haben 5,5 Millionen Euro in der Fernwärme Projekt Lerchenwinkel investiert“ so Budde „und wollen zudem erreichen, dass die Versorgung für unsere Kunden preisstabil bleibt“. Nach übereinstimmenden Aussagen von Thomas Stark und Helmut Sloim (Projektleiter ARGE Poing „Am Bergfeld“) werden auf dem Areal umweltfreundliche Straßenbeleuchtung durch Solarlampen sowie öffentlichen Elektro-Tankstellen, E-Bike- und E-Lastenfahrstationen entstehen. Die könnten dann vielleicht auch die zirka 1.000 Schüler nutzen, die in dem 2024 fertigen Gymnasium zur Schule gehen - fu

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