Neujahrsbegegnung Markt Schwaben

Viel Geduld und Verständnis

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Gespanntes Zuhören was das neue Jahr Markt Schwaben bringt: Rund 80 Gäste waren zur Neujahrsbegegnung gekommen. Nach der Ansprache von Bürgermeister Georg Hohmann konnte eben Gehörtes bei Häppchen und einem Glas Sekt gemütlich diskutiert werden.

Rund 80 Gäste waren der Einladung zur traditionellen Neujahrsbegegnung in den Unterbräusaal gefolgt. Dort fasste Bürgermeister Georg Hohmann  zusammen, was das Jahr 2018 für Markt Schwaben bringt.

Markt Schwaben – „Unglaublich viel Verständnis und Geduld“ - darum bat Georg Hohmann gleich zu Beginn seiner Rede. Rund 80 Gäste waren der Einladung der Gemeinde zur traditionellen Neujahrsbegegnung gefolgt und hatten sich im Unterbräusaal eingefunden. 2018 wird in Markt Schwaben einiges geschehen, das für viel Verkehr und Behinderungen sorgen wird. 

Als großes Projekt nannte Bürgermeister Hohmann den Komplett-Umbau des Bahnhofs, der nicht nur barrierefrei werden wird, sondern im Zuge der zweiten Stammstrecke auch ein weiteres Gleis erhalten wird. Der Baubeginn wird wahrscheinlich bereits in der ersten Jahreshälfte erfolgen und rund drei Jahre dauern. Auch der Neubau des Wertstoffhofes wird 2018 starten und, wenn alles planmäßig läuft, auch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Bezogen auf Straßen und Gehwege werden in diesem Jahr weiter der Breitbandausbau, Anschluss ans Fernwärmenetz und Kanalarbeiten im Zentrum Thema sein. Im Bildungsbereich wird die Mittelschule weiter ein Dauerbrenner sein. Maßnahmen, um die Betriebserlaubnis zu erhalten, stehen weit oben auf der Tagesordnung. Währenddessen laufen die Vorbereitungen für den Neubau des Schulzentrums. Hierzu gehören nicht nur die Bauplanungen. Auch der Fußballplatz der BSG wird Instand gesetzt, um für den baubedingten Ausfall des Jahnsportplatzes Ersatz zu haben.  Im Bereich Natur sind die Sanierung und Neugestaltung des Henningbachufers zu erwähnen und das Engagement der Gemeinde bei dem Projekt „Der Landkreis Ebersberg summt“. „Wir summen mit“, erklärte Hohmann. Intensive Landwirtschaft, Monokulturen und Insektizide seien für ein unglaubliches Insekten- und Bienensterben verantwortlich, so der Bürgermeister. Markt Schwaben wolle als Gemeinde dem vor Ort entgegenwirken. Geplant sind mehr Natur und Natürlichkeit. Dazu gehören blühende Grün- und Mittelstreifen genauso wie blühende Gärten. Wichtig sei es, so Hohmann, verblühte Pflanzen stehen zu lassen, bis diese ausgesamt hätten und sie nicht als vermeintliches Unkraut abzumähen. Öffentliche Flächen werden mit dem Logo des Projekts gekennzeichnet, um Bürger für das Thema zu sensibilisieren. Um Markt Schwaben wieder „summen“ zu lassen, sind der Aktivkreis Umwelt, der Siedlerverein und der Obst- und Gartenbauverein mit im Boot. Ebenso sei jeder dazu aufgerufen mitzumachen, forderte Hohmann die Anwesenden auf. Eine Auftaktveranstaltung zur Förderung der Artenvielfalt findet am Sonntag, 15. April ganztägig im Unterbräusaal statt.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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