Multikulturelles Neujahrsfeuer

Finsing schreibt das "Miteinander" groß

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Das traditionelle Neujahrsfeuer wurde auch genutzt, um auf die Wichtigkeit der anstehenden Europawahlen hinzuweisen.

Ein multikulturelles Neujahrsfeuer ist in Finsing seit 2014 Tradition. In der Gemeinde leben über 40 Nationen. 

Finsing – Trotz trüben Wetters versammelten sich am 6. Januar wie jedes Jahre viele Finsinger um das traditionelle Neujahrsfeuer an der Kapelle, das in diesem Jahr unter dem Motto „Europa“ stand. Seit 2014 wird das von SPD und Grünes Wählerforum Finsing organisierte, jährliche Neujahrsfeuer bewusst unter einem multikulturellen Aspekt abgehalten – schließlich leben inzwischen über 40 verschiedene Nationen, überwiegend aus der europäischen Nachbarschaft, in der Gemeinde. 

Die dritte Bürgermeisterin Gertrud Eichinger rief zu Beginn der Veranstaltung in ihrer Ansprache zu einem bewussten Miteinander auf. Das Streben nach persönlichem Maximum allein könne nicht zur Erfüllung und Zufriedenheit reichen. Schon wenig Hilfe und Unterstützung gegenüber dem Nächsten bereicherten beider Leben erheblich und seien daher umso erstrebenswerter. Denn Mitmachen, sich beteiligen an der eigenen Gemeinde wie zum Beispiel bei der Aktion „Treffpunkt Dorfprojekte“ und „Repair-Cafe“, verdeutlicht, dass das Miteinander leben das eigene Leben bereichert. Das Motto „Europa“ spiegelte sich aber nicht nur in der Kulinarik, sondern auch in Spielen für Erwachsene und Kinder wieder. Viele Gespräche drehten sich um die aktuelle Situation in Europa und die bevorstehende Europawahl am 26. Mai. Gertrud Eichinger ermahnte die Besucher, sich und ihre Freunde von der Wichtigkeit der Europawahl zu überzeugen. „Diese Europawahl bestimmt die Zukunft der Demokratie und Freiheit in Europa“, so die Politikerin. Nach ihren Wünschen für das neue Jahr konnten sich die Finsinger mit heißen Getränken aufwärmen und inländische sowie ausländische Küche probieren. Der Freundeskreis Flüchtlinge Finsing freut sich über 176 Euro an Spenden, die an diesem Nachmittag zusammen gekommen sind. (eichinger)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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