Krippenausstellung für guten Zweck

Orgelkasse jetzt um 900 Euro reicher

+
Die Krippenausstellung im Pfarrheim Markt Schwaben war sehr gut besucht.

Erfolgreiche Krippenausstellung im Pfarrheim

Markt Schwaben – Nach dem großen Erfolg von vor zwei Jahren organisierte Sylvia Huber zusammen mit Agnes Adlberger und Johanna Inhofer unmittelbar nach den Feiertagen wieder eine Ausstellung mit unterschiedlichsten Weihnachtskrippen der Pfarrei Sankt Margaret Markt Schwaben. Mehr als drei Dutzend Exemplare waren ausgestellt, davon wurde eine Laternenkrippe den Besuchern zur Versteigerung angeboten. „Der Erlös kommt der Orgelrenovierung zugute“, berichtete Sylvia Huber, „ebenso die Einnahmen von Kaffee und Kuchen!“ Schon allein die Krippe spülte 250 Euro in die Kasse, so kam das Organisationsteam bei seiner Abrechnung am Ende des zweiten Tages auf insgesamt 900 Euro, die Pfarrer Herbert Walter übergeben werden konnten. Ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann. Die Gäste hatten im Pfarrsaal viel zu bewundern. Wertvolle Krippen im orientalischem Stil, alpenländische mit Schindeldächern handgefertigt, Krippen aus anderen Regionen und Besonderheiten aus Markt Schwaben und Umgebung. „Diese Krippe wurde aus einer Akazienwurzel geschnitzt“, klärte Sylvia Huber auf, „der Baum stand ursprünglich direkt neben der Kirche Sankt Margaret“. Alle ausgestellten Kunstwerke wurden von ihren Eigentümern gebracht und selber aufgestellt. Aber nicht nur Krippen gab es im Pfarrsaal zu sehen. Auf dem Tisch in der Mitte des Saales befanden sich Madonnen, so genannte Fatschnkinderl, verschiedene Einzelexemplare von Jesuskind und Mutter Maria, sowie andere in den Weihnachtsfestkreis passende Ausstellungsstücke. Familien und Eigentümer aus Markt Schwaben, Ebersberg, Forstinning, Baldham und Pliening hatten ihre Raritäten zur Verfügung gestellt. Es ist kaum zu glauben, wie groß die Vielfalt an Weihnachtskrippen sein kann. Variationen aus dem alpenländischen Raum, aus Asien und Afrika, von Europa bis Südamerika, eine bunte Mischung in besonderer Vielfalt. „Die Mühe hat sich gelohnt, das Ergebnis hat unsere Erwartungen übertroffen“, waren sich die drei Damen im Organisationsteam einig. Es könnte durchaus sein, dass es auch in zwei Jahren wieder so eine Ausstellung gibt.

Auch interessant:

Kommentare