Interview mit Bürgermeister Peter Deischl

Pläne und Herausforderungen in Pastetten

Peter Deischl
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Peter Deischl

Pastettens Bürgermeister Peter Deischl über die kommenden Herausforderungen und Pläne der Gemeinde

Peter Deischl ist im Mai zum ersten Bürgermeister der Gemeinde Pastetten vereidigt worden. Er löste Cornelia Vogelfänger ab, die 18 Jahre im Amt war und am 30. April ihren letzten Amtstag hatte. Der 59-Jährige Deischl ist ­Zimmerermeister und Bautechniker und hat 24 Jahre Erfahrung im Gemeinderat.

Herr Deischl, welche neuen Projekte gibt es für das kommende Jahr? Welche können Sie im nächsten Jahr abschließen? Ganz wichtig ist nächstes Jahr der Startschuss für den kommunalen Wohnungsbau, die Weiterentwicklung des schon bestehenden Hochwasserschutzkonzeptes und der Regenwasserkanal Poigenberg. Des Weiteren wird ein Grunderwerbsplan für den Radwegbau nach Harthofen erstellt werden und die Sanierung der Flurstraße in Pastetten steht an. Abgeschlossen werden im nächsten Jahr drei wichtige Projekte: Einmal wird die neue Mensa an der Grundschule in Pastetten eröffnet, der Radweg von Pastetten nach Markt Schwaben wird abgeschlossen sein und der Glasfaserausbau in den umliegenden Dörfern wird fertig werden.

Sie sind ein gutes halbes Jahr im Amt – allerdings unter Pandemie-Beschränkungen. Was verändert sich dadurch im Rathaus? Die Pandemie als Indikator hat mich erkennen lassen, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit ist. Gute Kommunikation und sich auf den anderen verlassen zu können ist unerlässlich. Zudem ist es gerade in dieser Zeit wichtig abzuwägen und besonnen verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen (z.B. Hygienekonzept, ­Stattfinden von Veranstaltungen). Wie auch in vielen anderen Bereichen ist es notwendig die Digitalisierung (z.B. Wohnraumarbeit, Online-Unterricht etc.) in der Gemeinde Pastetten voranzutreiben.

Auf was freuen Sie sich im nächsten Jahr am allermeisten – privat, wie auch im Amt?Auf mehr Bürgernähe nach Corona! Auf das Umsetzen erster Schritte in Sachen Feuerwehrhausneubau, die Personalentwicklung in der Verwaltung und ganz besonders auf die Inbetriebnahme der neuen Mensa. Ich hoffe auch auf das Eintreten einer gewissen Routine, die mir sicherlich im alltäglichen Amtsbetrieb zu Gute kommt. Ganz besonders ist mir die Normalisierung des gesellschaftlichen Lebens nach Corona wichtig und ich hoffe, dass wir mit unserer Familie den 60. Geburtstag meiner Frau und mir nachfeiern können. Der krönende Abschluss wäre dann noch eine schöne Motorradreise mit meiner Frau. - tt

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