Bürgerversammlung 

Positives Feedback für Plieninger Gemeinde - Bürger mit Arbeit im Rathaus zufrieden

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Die Bürgerversammlung in Pliening verlief äußerst harmonisch.

ein schriftlicher Antrag und keine einzige Wortmeldung, am Ende auch keine Nachfrage. Offensichtlich sind die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Pliening mit der Kommunalpolitik und Rahausverwaltung vollauf zufrieden.

Pliening – So eine harmonische Bürgerversammlung wie am vergangenen Donnerstag hat es schon lange nicht mehr gegeben. Roland Frick eröffnete die Versammlung und begrüßte namentlich unter anderem Polizeichef Helmut Hintereder und Rektorin Katrin Dung. „Sie ist erstmals dabei“, betonte der Bürgermeister und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sie auch künftig kommen möge. Nach etwa drei Dutzend Ehrungen, darunter zwei Fußball-Nachwuchsmannschaften, leitete Roland Frick in der Bürgerversammlung Pliening seinen Geschäftsbericht ein. Zunächst fütterte er die Zuhörer im nicht ganz voll besetzten Bürgersaal mit Statistik. „Momentan leben in der Gemeinde Pliening 5954 Menschen, aktuell sind 54 Geburten und 30 Sterbefälle für 2018 zu melden. Die stärkste Ausländergruppe mit 64 sind Rumänen, gefolgt von jeweils 59 Bulgaren und Österreicher. Insgesamt leben in der Gemeinde Pliening 52 Nationen. Momentan sind 66 Personen älter als 66 Jahre, um drei mehr als im Vorjahr. 

Bürgermeister Roland Frick (re.) ehrte (v. l.) Balthasar Wachinger, Stefan Pfaffenstaller (mit Ehefrau Anneliese) und Josef Wimmer (mit Ehefrau Irene)

In der Folge ging der Bürgermeister auf viele unterschiedliche, die Gemeinde betreffende Punkte ein. Schule und Bürgerhaus, er berichtete von Gemeinderatssitzungen und Harmonie bei den meisten Entscheidungen im Gemeinderat. „Wir haben im Rathaus momentan sehr viel Arbeit und kaum Zeit zum Durchschnaufen“, klagte er und bat die Bürgerinnen und Bürger bei Anträgen und Anfragen um Geduld. Trotzdem sollten sie bei Bedarf kommen und mit ihm oder den Angestellten reden. Im Zusammenhang mit den Haushaltszahlen war es Frick wichtig zu erwähnen, dass mit der Ablösung eines Kredites die pro-Kopf-Verschuldung noch vor Jahreswechsel auf unter 100 Euro sinken wird. „Es ist eine Zahl, die selten zu finden ist“, fügte er hinzu, „der Landkreis hat 527 Euro und andere vergleichbare Gemeinden in Bayern im Schnitt 731 Euro!“ Danach ging Frick auf erledigte und künftige Bauvorhaben ein. Er bedauerte, dass der sich der Neubau des Gerätehauses für die FFW Pliening wegen Unstimmigkeiten bei der Heizungsanlage verzögert habe und stellte als Baubeginn die erste Jahreshälfte 2019 in Aussicht. Wegen nicht korrekter Ausschreibung eines beauftragten Unternehmens habe sich leider auch die Anschaffung eines neuen HLF 20 für die FFW Landsham verzögert. Der Bürgermeiste lobte ausdrücklich den Feuerwehrverein, der sich an der Anschaffung mit 10000 Euro beteiligen wird. (wal)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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