Für mehr Ruhe

Poinger Grüne möchten Ortsschild versetzen

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Mit der Versetzung der Ortstafel an der Plieninger Straße Richtung Ottersberg könnte 50 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung erreicht werden.

An der Plieninger Straße soll es ruhiger werden – das wünschen sich die Poinger Grünen. Um ein Tempolimit von 50 km/h zu erreichen, fordern sie, die Ortstafel zu versetzen.

Poing – Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg zum Sportzentrum und zur Gaststätte „Zur Einkehr“ – so lautet die Überschrift des Antrags der Gemeinderatsfraktion der Grünen (Sieglinde Pehl, Werner Dankesreiter und Manfred Kammler) an Bürgermeister Albert Hingerl. Erreicht soll das mit der Versetzung der Ortstafel an der Plieninger Straße an den nördlichen Ortsrand. Damit könnte eine Geschwindigkeitsbeschränkung an der Plieninger Straße auf 50 km/h ermöglicht werden. Derzeit sind dort 60 km/h erlaubt. 

Für die Gemeinderatsmitglieder ist diese Maßnahme notwendig, weil ein erheblicher Teil der Fußgänger und Radfahrer die Plieninger Straße an der Einmündung Rosenstraße überqueren, um zum Sportgelände oder zur Gaststätte zu gelangen. „Für Bewohner des Zauberwinkels, Seewinkels und des nördlichen Teiles des W1 bedeutet die Benutzung der Fuß- gängerbrücke oder gar der Ampelanlage an der Gruberstraße einen erheblichen Umweg“, lautet ihre Argumentation. Des Weiteren sind sie der Meinung, dass sich die Querungsfrequenz an der Einmündung Rosenstraße mit Fertigstellung der neuen Baugebiete W7 und W8 nochmals deutlich erhöhen wird. „Zur Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer ist es notwendig, das Tempo des Kraftverkehrs auf der Plieninger Straße zu reduzieren“ fordern Pehl, Kammerer und Dankesreiter. Die Diskussion einer Geschwindigkeitsbeschränkung im Bereich des Sportgeländes ist nichts Neues für Verwaltung, Gemeinderat und Polizei. Bei einer Verkehrsbegehung mit dem Landratsamt wurde eine Geschwindigkeitsbegrenzung an der Plieninger Straße im Bereich des Sportgeländes auf Tempo 50 unter anderem mit dem Argument abgelehnt, eine solche sei rechtlich nicht möglich, weil sich der betroffene Straßenbereich nicht in der geschlossenen Ortschaft befinde. Nachdem sich auf beiden Seiten der Plieninger Straße eine Bebauung befindet, muss eine Einbeziehung der Straße (zumindest bis zum nördlichen Rand des Sportgeländes) in das geschlossene Ortsgebiet möglich sein. „Wir wollen mit unserem Antrag lediglich einen ersten Schritt zur Verbesserung der Situation darstellen“ schreiben Pehl, Kammerer und Dankesreiter, „die kann nur durch bauliche Veränderungen im Bereich Rosenstraße/Plieninger Straße/Sportzentrum erreicht werden.“

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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