Kommt und macht mit!

Poinger Jugendfeuerwehr sucht Nachwuchs

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Alle 14 Tage treffen sich die Jugendlichen für Übungen.

Auch wenn die Poinger Feuerwehr 80 aktive Männer und Frauen zählt - die Jugend braucht dringend Nachwuchs. 

Poing – Jedes Dorf, jeder Markt und jede Stadt ist auf sie angewiesen: Die Feuerwehr. In kleineren Gemeinden wie auch in Poing ist das Engagement der Männer und Frauen, die sich bei manchmal mehreren Einsätzen pro Woche für das Wohl der Allgemeinheit engagieren, ehrenamtlich – also ohne Vergütung und neben dem normalen Beruf. Natürlich ist das manchmal anstrengend und fordert einen zeitlich aber auch kräftemäßig. Aber: Es ist die Mühe wert. Da ist sich der erste Kommandant der Poinger Feuerwehr, Robert Gaipl, sicher. Seit 32 Jahren ist er bereits bei der Feuerwehr in Poing. „Freilich, die Einsätze sind gleich geblieben, das Feuer hat noch immer die gleiche Temperatur“, schmunzelt Gaipl. „Aber inzwischen ist die Zahl der Einsätze, bei denen technische Hilfeleistung im Vordergrund steht gestiegen.“ Dementsprechend habe sich auch die Ausbildung verändert und an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Was aber gleichgeblieben ist: Sich bei der Feuerwehr zu engagieren ist nach wie vor ein Ehrenamt mit unvergleichlich hohem Nutzen für die Gesellschaft. „Kameradschaft und Teamwork werden bei der Feuerwehr groß geschrieben“, freut sich der Kommandant. „Wer sich hier engagiert, fasst auf eine sehr intensive Weise Fuß in der Ortsgemeinschaft.“ 

Jugendlicher Nachwuchs gesucht

Über 150 Einsätze hat die Poinger Feuerwehr in diesem Jahr bereits absolviert. „Im Moment sind wir mit 80 einsatzfähigen Feuerwehrlern eigentlich sehr gut aufgestellt“, überlegt Gaipl. „Aber was die Jugend betrifft, haben wir akuten Nachwuchsbedarf.“ Denn Berufsausbildung, Studium oder Arbeit im Außendienst haben in den letzten Jahren einige Jugendliche dazu bewegt, die Feuerwehr zu verlassen. Verständlicherweise, findet Robert Gaipl. „Wenn man Poing für die Ausbildung verlässt oder zeitlich einfach den Freiraum für die Feuerwehr nicht mehr aufbringen kann, lässt sich ein Verbleib schwer realisieren.“ So ist die Poinger Feuerwehr-Jugend auf nur noch fünf Mitglieder geschrumpft. Deswegen würde sich Gaipl sehr über neue Mädels und Buben mit Interesse an der Feuerwehr freuen. „Bei uns dürfen Jugendliche ab 14 mitmachen“, erklärt er. „Sie treffen sich alle 14 Tage am Mittwoch und machen Übungen oder teambildende Maßnahmen.“ Denn neben der Grundausbildung kommt der Spaß an der Gemeinschaft auch hier nie zu kurz. Ob Zeltlager oder andere gemeinsame Freizeitaktivitäten – die zwei Jugendwarte lassen keine Langeweile aufkommen. Wer gerne einmal reinschnuppern möchte, kann sich jederzeit bei der Feuerwehr in Poing melden unter Tel. (0 81 21) 7 90 14 oder per Email an feuerwehr@poing.de 

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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