Bezahlbarer Wohnraum für Poing 

Ein Segen für den Lerchenwinkel und unfallfreies Bauen

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Die Pfarrer Werner und Simonsen (l.) spendeten den Segen für unfallfreies Bauen im Lerchenwinkel.

"Bei den anderen Baugebieten hat es geholfen - also starten wir auch beim Lerchenwinkel damit!" Gemeint ist der kirchliche Segen für die Bauarbeiten im neuen Poinger Baugebiet W7. 

Poing – Mit dem Segen durch die Pfarrer Michael Simonsen und Philipp Werner ist das neue Baugebiet W7 an der Bergfeldstraße in die Tiefbauarbeiten gestartet. Und vor dem Segen gaben Bürgermeister Albert Hingerl und Projektleiter Helmut Sloim den Namen des zukünftigen Wohngebiets bekannt: Lerchenwinkel soll es heißen. „Das bezieht sich auf die Ausgleichsflächen, die für Lerchen, Rebhühner und Kiebitze geschaffen wurden“, erklärt Sloim. Diese würden auch sehr gut angenommen werden, versichert Sloim. Zudem seien auch zehn Lerchenfenster in Felden in und um Poing angelegt worden. Das neue Baugebiet ist die vierte Entwicklungsstufe in Poings Wachstumsplan. 

Wie die Gestaltung der fast 29 Hektar großen Fläche aussehen wird, wurde im Gemeinderat abgestimmt. Neben dem Gymnasium für 1000 Schüle,r wird bei diesem Baugebiet der Fokus aus bezahlbarem Wohnraum liegen. „Wir brauchen diese Wohnungen, damit man in Poing leben kann“, erklärt Hingerl. „Und diese beiden Baugebiete – W7 und W8 – sind unsere letzte Möglichkeit sozialverträglichen Wohnraum zu realisieren. So werden 30 Prozent der Wohnungen werden nach EOF – Einkommen orientierter Förderung – Richtlinien gebaut, weitere zehn Prozent an Wohnungen werden im Mietpreis um 20 Prozent unter den ortsüblichen Preisen vermietet. „Auf diesen Wohnungen hat die Gemeinde ihre Hand“, erklärt Hingerl. „Wir werden sie vergeben.“ Neben dem Wohnungsbau wird es auch im Lerchenwinkel Reihenhäuser geben. Fertiggestellt werden hier rund 2000 Menschen ein Zuhause finden. Bei den Wohnungen werden es maximal vier Geschosse sein, bei den Reihenhäusern drei. „Übrigens wird durch das neue Baugebiet und die geplante Verdichtung das Ziel von 20.000 Einwohnern für Poing beibehalten“, versichert der Bürgermeister. „Denn im Zauber- und Seewinkel haben wir die Soll-Zahlen nicht erreicht.“ Die Lebensqualität wird unter der Verdichtung nicht leiden, da sind sich die Planer sicher. Auch dass der Grünzug in den neuen Baugebieten fortgeführt wird, wird sicher dazu beitragen. Die ersten Gebäude könnten realistischerweise in rund drei Jahren fertiggestellt sein.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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