Aus der Poinger Umweltausschusssitzung

Poing tut viel für seine Bäume

Grünanlage in Poing
+
Aktuell sind 3.653 Bäume im Baumkataster der Gemeinde erfasst.

Zahlreiche Pflegemaßnahmen durch den Baubetriebshof sichern den Baumbestand

Fraktionsübergreifend bekam Ulli Huber und sein Team vom Baubetriebshof anerkennenden Beifall in der Bau- und Umweltausschusssitzung am 3. Mai. Er gab mit seiner Präsentation einen Sachstandsbericht über die Baum- und Grünpflegearbeiten in der Gemeinde. Es ging dabei um die Notwendigkeit von Pflegemaßnahmen, Rückschnitt von Gehölzen, Fällung von Bäumen und Nachpflanzung. Laut Ulli Huber sind aktuell 3.653 Bäume im RIWA-Baumkataster erfasst.
Diese werden in regelmäßigen Zeitabständen auf Standsicherheit, Vitalität, Totholzanteil, Zwieselwuchs, offene Fäulen, Wunden, Rindenschäden, Risse und Wallungen, Wachstumsdefizite und sonstige Schäden wie durch Pilze, Bakterien und Insekten geprüft. Jeder Baum in Kataster hat einen eigenen Code, in dem zahlreiche Daten (z. B. Schäden) hinterlegt sind. Die Kontrolle von Bäumen erfolgt grundsätzlich durch einen qualifizierten Baumkontrolleur des Baubetriebshofes oder entsprechenden Fachfirmen. Nach der Abschätzung der Standsicherheit und des Gefahrenpotenzials werden Maßnahmen wie Kronenpflege, Kronen-Einkürzung oder Sicherung, Freischneiden, Wildtriebbeseitigung, Totholzentfernung oder Fällung festgelegt. Auch bei den Nachpflanzungen gibt es genaue Vorschriften: Werden an Straßen oder in Grünflächen einzelnstehende Bäume aus notwendigen Gründen gefällt, wird in der Regel innerhalb eines Jahres für eine Nachpflanzung gesorgt. In den letzten fünf Jahren wurden 285 Bäume gefällt und 277 neu angepflanzt – darunter auch zahlreiche Ersatzpflanzungen.

Natürlich steht bei dem Ganzen auch die Sicherheit im Vordergrund. Deshalb ist es erforderlich, die Wege von Bewuchs und Überhang freizuhalten. Zudem ist der Rückschnitt von Gehölzen notwendig, um das unkontrollierte verwuchern der Blüh- und Rasenflächen zu vermeiden. Huber ging zum Schluss explicit auf den Bergfeldpark ein. Für ihn (und der Gemeinde) ist er keine Naturschutzfläche, sondern eine Grünanlage zwischen bebauten Flächen, die der Bevölkerung zum Erholen, Spielen, Beobachten, Sport und auch als Wegenetz zur Verfügung steht. f

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Albert Hingerl verleiht Bürgermedaille
Markt Schwaben
Albert Hingerl verleiht Bürgermedaille
Albert Hingerl verleiht Bürgermedaille
Ein "Ja" zum Glauben
Markt Schwaben
Ein "Ja" zum Glauben
Ein "Ja" zum Glauben

Kommentare