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Ein Jugendkonzept für die Zukunft

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Das Jugendzentrum Poing
Das Jugendzentrum (JUZ) bietet für Jugendliche von neun bis 21 Jahren abwechslungsreiche Angebote drinnen und draußen an. © Foto: fu

Die Gemeinde hat sich für die nächsten Jahre große Ziele in der Jugendarbeit gesteckt: Dazu zählen ehr Angebote und mehr Gehör.

Poing – Schon in den vergangenen Jahren hatten die verantwortlichen Jugendbeauftragten – sei es von Seiten der Verwaltung oder vom Gemeinderat – immer ein offenes Ohr. Deshalb gab es für die vorgestellten Jugendkonzepte regelmäßig Lob – so wie auch für das letzte. Die gliederte sich in Form eines Hauses: Das Fundament behandelt Chancen und Herausforderungen, das Erdgeschoss sind die Grundsätze der Jugendarbeit, der 1. Stock erklärt die Angebots-Struktur und im Dach wird der gesetzliche Rahmen dargestellt. Den größten Raum nimmt die Angebots-Struktur ein.

Dazu gehört beispielsweise die „Jugendsozialarbeit an Schulen“ (JaS), die teilweise staatlich, kommunal oder über den Landkreis gefördert wird. Einen weiteren Aspekt stellt das „Jugendzentrum“ (JUZ) dar, das für alle Jugendlichen von neun bis 21 Jahren offen ist und auf allen medialen Plattformen präsent ist. Eine ergänzende Stellung nimmt die „Mobile Jugendarbeit“ ein, die in Pandemiezeiten eher weniger zum Einsatz kam. Bei der „Gemeindlichen Jugendpflege“ sind die Jugendsprechstunde MEETING POIN(G)T, das Ferienprogramm, Gemeindebücherei, Vereine und Institutionen, öffentliche Orte sowie Volkshoch- und Musikschule angedockt. Zudem hat man sich für die nächsten Jahre übergreifende Ziele gesetzt: Ausbau und Weiterentwicklung bereits vorhandener Angebote – Beachtung der Digitalisierung – verstärkte Beteiligung der Jugendlichen für ihre Wünsche – Schaffung eines selbstverwalteten Raumes und regelmäßige Umfragen zur Bedarfsermittlung.

Um diese Ziele zu erreichen, wurde ein Projektplan aufgestellt, der sich in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen gliedert. Zu den kurzfristigen zählt Jugendarbeit in Sport, Spiel und Geselligkeit, Kinder- und Jugenderholung, außerschulische Jugendbildung sowie Einführung der Mitmach-App PLACEm als interaktive Jugendarbeit. Über die App kamen auch die Ideen für die PumptrackAnlage, die wahrscheinlich Ende 2022 fertig wird. Der speziell für Mountainbikes geschaffene Rundparcours wird etwa 1000 Quadratmeter groß sein und liegt auf der Fläche zwischen Bauhof/Volksfestplatz und Bahndamm. Die mittelfristigen Maßnahmen sind auf drei Jahre ausgelegt. Darunter Jugendleiterschulungen, Umgestaltung des Skater-Park, Partys und Festivals („R@P with mind - gegen Rassismus und Diskriminierung“) sowie internationale Jugendarbeit. Ebenso für einen Zeitraum von drei Jahren gelten die langfristigen Projekte.

Dazu gehören Reaktivierung des „Theatron“, Veränderungen an bestehenden (Spiel-)Plätzen, Kooperationen mit dem neuen Gymnasium, Bereitstellung eines Jugendbusses, Kummerkästen, Jugend-Sprechstunde und Einführung eines digitalen Raums. fu

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