Ganz schön was los

Gedenkgottesdienst und Jahreshauptversammlung des Poinger Kameradschaftsvereins

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Ehrungen langjähriger Mitglieder (v. l.) Albert Schreil (Vorsitzender), Josef Fürmetz (40 Jahre), Magdalena Föstl (stellv. Landrätin), Ludwig Hermann (40), Manfred Bradler (Kreisvorsitzender) und Johann Lutz (40).

Die Versetzung des Kriegerdenkmals und die ausgefallene Haussammlung für die Kriegsgräber waren Themen bei der Versammlung des Poinger Kameradschaftsvereins. Ebenso fanden Ehrungen statt.

Poing – Wegen der Neugestaltung der Grundschule an der Karl-Sittler-Straße in PoingSüd musste im vergangenen Jahr für das Kriegerdenkmal neben dem Rathaus ein neuer Standort gefunden werden. „Wir wurden von Anfang an in die Planungen der Gemeinde eingebunden“, berichtete Albert Schreil in der Jahreshauptversammlung vom Soldaten- und Kameradschaftsverein Poing-Angelbrechting. Alles sei mit der Vereinsführung abgestimmt und der neue Standort am Gemeindefriedhof ideal, fügte der Vorsitzende hinzu. Es war allerdings nicht die einzige Veränderung, die das Vereinsjahr besonders geprägt habe. 

„Leider konnte die Kriegsgräbersammlung 2018 nicht wie gewohnt persönlich von Haustür zu Haustür durchgeführt werden“, erklärte Schreil weiter, „weil Sammler aus Altersgründen aufhören mussten“. Deshalb sei im Gemeindeblatt und der regionalen Presse um Spendenüberweisungen gebeten worden. Im Bericht von Kassier Michael Helmich war zu erfahren, dass das Ergebnis mit 735 Euro deutlich unter den sonst üblichen Betrag lag. „Damit mussten wir rechnen“, meinte Helmich. Wegen der Überweisung an die Kriegsgräberfürsorge habe das keinen Einfluss auf die Vereinsfinanzen. Trotzdem wurde das Vorjahr mit einem Minus von knapp 1400 Euro abgeschlossen. „Unser Sommerfest musste witterungsbedingt ausfallen und vier Beerdigungen kosten zusätzliches Geld“, bedauerte Schreil, „und wir können das Fest am Lagerhaus Kinshofer 2019 wieder durchführen“. Gewohnt ausführlich berichtete Schriftführer Winfried Andres sowohl von der Mitgliederversammlung mit Neuwahlen 2018 als auch von den Vereinsaktivitäten des abgelaufenen Jahres. Ob der Ausflug ins Allgäu, Kesselfleischessen, die Teilnahme am Volksfest Poing, der Volkstrauertag mit Totenehrung oder die regelmäßigen Stammtische im Hotel Poinger Hof, bei den Kameraden ist das ganze Jahr über Abwechslung geboten. „Ich freue mich, dass Manfred Bradler als neu gewählter Kreisvorsitzender hier ist“, betonte Albert Schreil, „ebenso Magdalena Föstl als Vertreterin des Landrates sowie Franz Langlechner als zweiter Bürgermeister“. Alle drei wurden um ein Grußwort gebeten, sie lobten das Engagement der Vereinsführung im Sinne von Brauchtum und Kameradschaft und dass es wichtig sei, neue Leute für den Verein zu gewinnen. Deshalb galt es auch, langjährigen Mitgliedern für deren Treue zu danken. Urkunden für 40 Jahre gab es für Fürmetz Josef, Günther Heckl, Ludwig Hermann, Johann Lutz, Michael Reuther, Gerhard Siegert und Albert Strigl, sowie für zehn Jahre Sebastian Blieninger, Edwin Ziegler und Marianne Peis. Leider waren nicht alle anwesend. (wal)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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