Politik

Die Poinger CSU schickt Geschäftsleiter Thomas Stark ins Bürgermeister-Rennen

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Thomas Stark

Als erfahrene rechte Hand und langjähriger Referent des Bürgermeisters Albert Hingerl sowie Geschäftsleiter ist Thomas Stark als Kandidat bestens geeignet.

Poing - „Hätte Albert Hingerl für eine weitere Amtszeit kandidiert, wäre ich nicht angetreten" sagte Thomas Stark (54), der am 23. Mai von der CSU-Ortsgruppe Poing im Hotel Poinger Hof überraschenderweise als deren Bürgermeister-Kandidat für die Kommunalwahl 2020 präsentiert wurde. 

„Hatte immer gute Kontakte zur CSU“ so der parteilose Stark, „war total überrascht, als ich Ende letzten Jahres gefragt wurde und stellte dann fest, dass der Ortsverband einstimmig für mich war“. Warum CSU? „Ich identifiziere mich mit den Grundwerten dieser Partie“ erklärte Stark sein „schnelles Ja“. 

Darüber freuten sich vor allem Ortsvorsitzender Hans Östereicher, Franz Langlechner (2. Bürgermeister) und die beiden Rats-Fraktionssprecher Eva-Maria Lawes und Ludwig Berger. 

Ausschlaggebend für diesen Vorschlag war „neben der Persönlichkeit vor allem seine große berufliche Kompetenz", erklärte der Poinger Ortsvorsitzende Hans Östereicher. Für ihn ist Stark „als erfahrene rechte Hand und langjähriger Referent des Bürgermeisters Albert Hingerl sowie Geschäftsleiter die Struktur der Gemeinde als auch die Prozesse innerhalb des Rathauses bestens vertraut. 

Er braucht daher keine Einarbeitung. Zudem ist er mit vielen wichtigen örtlichen sowie überörtlichen Entscheidungsträgern gut vernetzt und kennt die Abläufe auf kommunaler und regionaler Ebene. Auch war er für den Gemeinderat ein geschätzter Ratgeber“ so Österreicher, „und hat an sämtlichen maßgeblichen Entwicklungen in der Vergangenheit entscheidend mitgewirkt". 

Die würden unweigerlich auf den künftigen Poinger Bürgermeister zukommen – beispielsweise 4.000 Neubürger in den nächsten 15 Jahren. Sein hauptsächliches Augenmerk aber würde Thomas Stark auf die Finanzpolitik legen. „Wir müssen den Schuldenberg von 30 Millionen Euro verkleinern - dabei aber die laufenden und anstehenden Projekte, wie Schulschwimmbad, Sportzentrum, und Karl-von-Sittler-Schule nicht aus den Augen verlieren“.

Ebenso stehen bei ihm das Mobilitäts- und Seniorenkonzept im Fokus. „Mit mir wird es ein Bürgerhaus nur geben, wenn Geld dafür da ist“, so Stark, „Pflichtaufgaben haben Vorrang vor vernachlässigbaren Objekten“. Zu den „Pflichten“ gehören unter anderem auch die Sanierung der Straßen im Gemeindegebiet. 

Doch bis es soweit ist, muss Thomas Stark im Juni von den CSU-Mitgliedern nominiert werden. Erst dann könnte er in den Wahlkampf gegen Reinhard Tonollo ziehen, der von der SPD als Wunsch-Kandidat präsentiert wurde. „Wir kennen und schätzen uns und werden einen fairen Wahlkampf führen“ so Stark, der in Marktredwitz (Oberfranken) geboren, verheiratet, und seit Juli 1990 in der Gemeinde tätig ist. 

Er sitzt übrigens im Rathaus links vom Vorzimmer, Bürgermeister Albert Hingerl auf der rechten Seite. Sollte Stark gewinnen, muss er nur die Zimmer wechseln. Eigentlich wenig Aufwand. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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