Umbau

Das Poinger Sportzentrum nimmt Gestalt an

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Das neue Sportzentrum wird aus fünf Spielfeldern und vier Soccer-Five-Plätzen bestehen.

Poinger Gemeinderat macht nach über zwei Jahren Nägel mit Köpfen

Poing – Das „Sport-, Freizeit- und Erholungszentrum“ in Poing nimmt langsam Gestalt an. Aber bis es soweit war, sind zweieinhalb Jahre vergangen. 

In der Gemeinderatsitzung am 18. Mai 2017 wurde der Antrag der CSU-Fraktion diskutiert und danach war das Projekt immer wieder Gegenstand von zahlreichen Sitzungen. Am 26. Juli 2018 wurde dann im Rat der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan „Sport-, Freizeit- und Erholungszentrum Poing - Neukonzeption / Erweiterung“ gefasst und in den Sitzungen am 11. April und 25. Juli 2019 nochmals überarbeitet und jeweils neu beraten. 

Doch dann wurden in der Gemeinderatsitzung im September 2019 endlich Nägel mit Köpfen gemacht. Dort wurden – mit Gegenstimmen der Freien Wählergemeinschaft (FWG) die bisherigen Planungen beschlossen, die mit der Änderung des Flächennutzungs- und dem Bebauungsplan einhergingen. Damit kann das Auslegungsverfahren starten, bei dem sich Behörden und die Öffentlichkeit noch äußern können. 

Das Sportzentrum wird in Richtung Osten zur Endmoräne hin vergrößert. In der ersten Bauphase sind ein Rasen-Fußballplatz, zwei Kunstrasenfelder, ein Allwetterplatz und vier Mini-Fußballplätze („Soccer-Five“) geplant. In nördlicher Richtung schließen sich die Krautgärten an, für die eine Fläche von 3.000 qm vorgesehen ist. 

Die befinden sich aktuell noch östlich vom Sportzentrum. Als nächste Phase ist die Errichtung eines neuen Tenniszentrums mit acht Plätzen und Vereinsheim geplant sowie ein separater Bereich zum Klettern und Bouldern. 

Vergrößern der Anlage heißt auf jeden Fall auch: Mehr Parkplätze und Anfahrtsmöglichkeiten. Deshalb wird es eine neue Bushaltestelle und zusätzliche Stellmöglichkeiten geben. Da gingen die Meinungen dann auseinander. Im Plan von Annette Wrulich (Planungsbüro Prof. Kagerer) sind die Plätze oberirdisch angelegt. 

Die FWG-Fraktion plädierte jedoch für ein überdachtes Parkareal, auf dessen Dach die Soccer-Five-Felder ihren Platz finden. Diese Lösung würde rund eine Million Euro mehr kosten und hat deshalb keine Chance im Gremium – belaufen sich doch die Gesamtkosten (aktuell) auf zirka zwölf Millionen Euro. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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