Schulorientierung

Projekt „Schulorientierung“ in Poing

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Diplome bein Projekt „Schulorientierung“ gab es für (vorne v. l.) Mara Sodolan, Fabienne Junga, Corina Fürst (Schulsozialarbeiterin), Antonia Buchenrieder, Theresa Kaltenberger und Maxi Saller, sowie (hinten v. l.) Lucas Schindler, Leon Engelhard, Tobias Hartmann, Simon Wenzel, Jakob Funk, Senem Tezcan und Jessica Ngouoto.

Bayernweite Besonderheit mit großem Stellenwert

Poing – „Was Sie an unseren Schulen durchgezogen haben ist wahrscheinlich bayernweit etwas einmaliges“, lobte Simone Fleischmann (Leiterin der Volks- und Mittelschule). Ihre Amtskollegin von der Grundschule an der Karl Sittler Straße, Tanja Markefka zeigte sich erleichtert: „Sie haben unseren Schulkindern ein Schreckgespenst genommen!“ Auch Bürgermeister Albert Hingerl sprach von einer „vorbildlichen Aktion zum Wohle der Schüler“.Die Abschlussveranstaltung vom einmaligen Projekt „Schulorientierung“ fand im Sitzungssaal des Poinger Rathauses statt und im Mittelpunkt der Lobeshymen stand mit Corina Fürst. Die Schulsozialarbeiterin hatte auf besondere Weise nicht nur vielen Viertklässlern, sondern auch deren Eltern bei der Auswahl für den für sie in Frage kommenden, weiterführenden Schultyp geholfen. Das Projekt „Schulorientierung“ in allen vierten Klassen fand mit in Kooperation mit verschiedenen Schultypen statt mit dem Ziel, Unsicherheiten und Druck bei den Schülern mit Bezug auf den bevorstehenden Übertritt abzubauen. Eingebunden waren die Realschule und Mittelschule Poing, die Gymnasien Vaterstetten und Markt Schwaben, sowie Judith Gitay vom Jugendzentrum Poing. In der Projektgruppe waren jeweils vier Jugendliche aus der Realschule Poing, Mittelschule Poing und jeweils zwei der Gymnasien Markt Schwaben und Vaterstetten, die Projektgruppe plante und bereitete unter Anleitung den Projekttag vor. Am Projekttag selbst wurde die Gruppe in zwei Teams zu sechs Schüler aufgeteilt, und zwar jeweils zwei aus der Mittelschule, der Realschule und einem Gymnasium. Jede vierte Klasse aus der Volksschule an der Gruber Straße und der Grundschule an der Karl‐Sittler‐Straße wurde in einer Unterrichtstunde von einem Projektteam in ihrer Klasse besucht. Der Austausch wurde in Begleitung der Projektbeauftragten Eva Hirschstetter (Gymnasium Markt Schwaben) und Corina Fürst (an den Grundschulen Poing) moderiert und begleitet. Die Kinder der vierten Klassen lernten so die Bandbreite aller Schulen kennen, die es weiterführend in Poing und Umgebung gibt. Da die Informationen über die Schultypen von einer Schülergruppe der genannten Schulen aufbereitet und im persönlichen Kontakt dargestellt werden, stellte dies eine sehr ansprechende Form der Vermittlung für die Viertklässler dar. Die Präsentation geht auf die Lebenswelten und Bedürfnisse ein und ist für sie somit spannend, interessant und nachhaltig. Dadurch, sie ein Bild der Schulen mit persönlichen Gesichtern vor Augen haben, konnten Unsicherheiten mit Bezug auf den Übertritt abgebaut werden. wal

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