1. meine-anzeigenzeitung
  2. Lokales
  3. Markt Schwaben

Pumptrack kommt im Frühjahr

Erstellt:

Kommentare

Hinter dem Bauhof entsteht auf 1.000 Quadratmetern ein Pumptrack mit Kurven und einem Sprung.
Hinter dem Bauhof entsteht auf 1.000 Quadratmetern ein Pumptrack mit Kurven und einem Sprung. © Foto: fu

Rund 460.000 Euro kostet der asphaltierte Rundkurs, ein neuer Tennisplatz und ein Baucontainer. Dort sollen Anfänger als auch Fortgeschrittene ihren Spaß haben.

Poing – Ein Pumptrack ist eine speziell geschaffene Mountainbike-Strecke (engl. track). Das Ziel ist es, darauf, ohne zu treten, durch Hochdrücken (engl. pumping) des Körpers aus der Tiefe am Rad Geschwindigkeit aufzubauen. Und solch ein Pumptrack – ein langersehnter Wunsch von Poinger Jugendlichen – steht wahrscheinlich ab Frühjahr nächsten Jahres zur Verfügung. Dann können sich auf dem asphaltierten Rundkurs die BMX- und Montainbiker sowie Skateboard-, Rollschuh- und Scooter-Fahrende auf der Strecke mit Steilwandkurven, Wellen und Sprungmöglichkeiten austoben.

Das Projekt beschloss einstimmig am 25. Oktober der Bauund Umweltausschuss. Vorangegangen war eine Präsentation von Markus Steffelbauer und Nikolaus Hummel – beide vom X3-Architektenbüro aus Markt Schwaben. Sie haben die Anlage auf einer Fläche von rund 1.000 Quadratmetern zwischen Bauhof, Volksfestplatz und Bahndamm geplant. Das Ganze ähnelt einer Breze und der Streckenverlauf gleicht einer liegenden Acht – mit 110 Zentimeter hohen Kurven und einen 170 Zentimeter hohen Sprung. „Dort sollen Anfänger als auch Fortgeschrittene ihren Spaß haben“ so Bürgermeister Thomas Stark, „und nicht eine Strecke, wo sich nur Profis wohlfühlen“.

Aus bautechnischer Sicht wird vom TÜV das Ganze als Spielplatz eingestuft (Steffelbauer) und dabei wird es kein Geländer als Begrenzung geben, sondern natürliche Böschungen. Weiters bekommt der Pumptrack außerhalb einen GeräteContainer, Bänke sowie überdachte Sitzplätze. Diskussion gab es um die Beleuchtung, die im Inneren der liegenden Acht angedacht ist. Das könnten 14 Meter hohe Masten sein, deren Kosten jedoch noch nicht in den Planungen berücksichtigt sind. Zur Vorrüstung sollen schon die Leerrohre verlegt werden (Thomas Stark). Auch um eine spätere Beleuchtungsdauer war man sich uneinig. Zum einen könnte eine längere Ausleuchtung die Nutzung in den Herbst- und Winter-Abendstunden verlängert werden- zum anderen würde Vandalismus erschwert. Aber bei den erwartenden Energiekosten wollte das Gremium die Beleuchtung nicht weiterverfolgen.

Bei der Präsentation ging es natürlich auch um´s Geld. Rund 460.000 Euro werden für das Projekt bereitgestellt – darunter ein Zuschuss (rund 34.100 Euro) für den neuen Tennisplatz des Tennisclubs Rot-Weiß-Poing, der neben dem Pumptrack entsteht und 34.500 Euro für den frei gewordenen Bauleitungscontainer, der bei der ARGE Poing am Bergfeld stand und dann alleine den Jugendlichen auf dem Gelände zur Verfügung steht. fu

Auch interessant

Kommentare