Spende ans Haunersche Kinderspital

Rekordsumme am Christmas Hill in Ottenhofen

Mann und Frau halten Spendenscheck hoch
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Freuen sich riesig über die Summe: Anni und Peter Huber

Über 20.000 Euro haben Anni und Peter Huber aus Ottenhofen zusammenbekommen – die Spende geht ans Haunersche Kinderspital

Ottenhofen – Ein wenig Bedenken hatten Anni und Peter Huber, ob sie Weihnachten 2020 ihre allseits bekannte Weihnachtsbeleuchtung „Christmas Hill“ in Ottenhofen aufbauen sollen. Seit Jahren schon veranstaltet das Ehepaar damit einen weihnachtlichen Spendentreff. Im kreativ beleuchteten Garten gab es die Jahre zuvor Glühwein, geselliges Zusammensein und die ein oder andere künstlerische Darbietung. Das alles ging natürlich nicht.
Aber die beiden ließen sich nicht entmutigen und entschieden zumindest den Garten zu beleuchten und ganz wichtig – die Spendenbox aufzustellen. Mit dem Ergebnis sind beide doch ein wenig überrascht worden und zugegebenermaßen ein bisschen sprachlos: Eine Rekordsumme von über 20.020 Euro ist zusammengekommen – die größte Spendensumme seit das Ehepaar die Aktion vor 25 Jahren gestartet hat. Und bereits das 16. Mal erhält die Spendensumme das Haunersche Kinderspital.„Wir sind richtig happy“, so Anni Huber.

Happy sind nicht nur die Hubers, sondern auch das Haunersche Kinderspital in München, denn Basare oder ähnliches für Spendeneinnahmen konnten nicht veranstaltet werden. „Und das Geld fehlt ihnen natürlich jetzt. Umso besser, dass wir heuer so ein Rekordergebnis eingefahren haben“, so Anni Huber. Mit dem Geld wird die Eltern­initiative Intern 3 des Haunerschen Kinderspitals unterstützt. Die Initiative kümmert sich um Elternwohnungen, „denn nicht alle Kinder in der Klinik kommen aus dem Umland“, so Anni Huber. Um die Kinder bestens zu betreuen, leben die Eltern in den Wohnungen, die der Verein gemietet hat. So können sie rund um die Uhr für ihre Kinder da sein. Die Hubers möchten allen Spendern den größten Dank aussprechen und ebenfalls herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Den Grundstock für den Erfolg bildete eine Beerdigung und die Spende eines Unternehmers. Aber auch Anni Hubers Einnahmen ihrer Maskennähaktion im Frühjahr vergangenen Jahres kamen mit in den Topf. Zusätzlich zeigten sich die Besucher von Christmas Hill äußerst großzügig. „Da man letztes Jahr eh nicht in den Urlaub fahren konnte, kam ein Teil der Urlaubskasse sozusagen zu uns“, erzählt Huber freudig. - tt

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