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Robert Rieger: Urgestein beim TSV Poing

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Robert Rieger: Urgestein beim TSV Poing

Nur wenige Trainer und Funktionäre kennen den TSV ohne Robert Rieger - seit Mitte der 90er ist er Trainer beim TSV

Poing - Es gibt nur noch wenige Trainer und Funktionäre, die den TSV Poing ohne Robert Rieger kennen. Irgendwie war er schon immer da. Die Anmeldung seiner beiden Kleinkinder, Sandra und Michael, bei der Fußballjugend, durch seine Frau Waltraud, war sein Schlüsselmoment. Total begeistert, von den ersten Spielen der Bambini-Kicker, war er von da an ständig dabei und an der Außenlinie immer auf Ballhöhe. Wie so oft in der Fußballjugend herrschte Trainermangel. Seinen Kindern zuliebe wurde Robert Mitte der 90er Jahre Co-Trainer. Kurz darauf Trainer - der später erfolgreichsten Fußball-Jugendmannschaft - des Vereins.
Mit dem Jahrgang 1990 gewann er unzählige Turniere, erreichte 6 Meisterschaften, stieg in Zusammenarbeit mit einer Fußballschule mehrfach auf und begleitete die Mannschaft als Co-Trainer noch in der A-Jugend. Nach Turbulenzen in der Fußballabteilung übernahm er 1999 die Funktion des Fußballjugendleiters. In dieser Ära gelang erstmals beim TSV Poing mehreren Jugendmannschaften der Aufstieg in die Bezirksoberliga. Im Jahr 2000 machte Robert Rieger in der Sportschule Oberhaching seine Fußballtrainerlizenz, die er bis heute regelmäßig verlängerte. Im Jahr 2007 zeichnete ihn der DFB mit dem Ehrenamtspreis aus. Die Vereinsmanager C-Lizenz erwarb er im Jahr 2008. Im Jahr darauf die Vereinsmanager B-Lizenz und Im Jahr 2010 die Sportmanager-Lizenz.

Dadurch bestens qualifiziert wurde Robert 2010 zum ersten Vorsitzenden des TSV Poing gewählt. Dieses Amt hat er bis heute inne. In seine Ära fällt u.a. die Professionalisierung der Geschäftsstelle und weitere wichtige Ämter mit qualifiziertem Personal gegen Aufwandsentschädigung. In Sportvereinen mit einer gewissen Größenordnung sind manche Aufgaben rein ehrenamtlich nicht mehr zu leisten. Eins seiner schönsten Erlebnisse war der Tag des Bayerischen Mädchenfußballs im Jahr 2003 in Poing. Als stolzer Turnierorganisator durfte Robert die damalige Schirmherrin des Turniers, Staatsministerin Monika Hohlmeier, im Stadion vorbei an den applaudierenden Zuschauern begleiten. Die damalige Kleinfeldkoordinatorin und Cateringchefin Frieda Sterl holte ihn kurz danach unsanft in die bittere Realität des Vereinsalltags zurück: „He Robert das Klopapier ist aus – hol schon mal was – es ist dringend!“ Heuer feiert Robert seinen 60. Geburtstag im kleinen Kreis. Der TSV Poing e.V. wünscht ihm Gesundheit, viel Schaffenskraft – einfach alles erdenkliche Gute. - Sandra Hesse

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