Training für Grundschüler

Poing: Polizei hilft bei der Schulbussichheit

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Die Erstklässler der Karl-Sittler-Schule beim Schulbus-Sicherheitstraining

Wie steige ich richtig in den Schulbus ein? Was darf man während der Fahrt auf keinen Fall machen? Poings Bürgermeister Albert Hingerl und Beamte der PI Poing gaben Grundschülern der Karl-Sitter-Grundschule Tipps für Schulbussicherheit 

Poing  – Das war für die Schüler der Klasse 1c der Karl-Sittler-Grundschule ein außergewöhnlicher Tagesbeginn. Auf sie wartete am 7. Dezember an der Haltestelle der Linie 464 (Gebrüder-Grimm-Straße) ein Schulbus, die Polizei und Bürgermeister Albert Hingerl. 

Anlass war die Initiative der Gemeinde Poing mit den Schulleitungen der Karl-Sittler-Straße und der Grundschule an der Begfeldstraße, die unter der Leitung der Polizeiinspektion Poing ein Schulbus-Sicherheitstraining durchführten. Die hatte allen busfahrenden Schulklassen vorher den Film „Guten Morgen Busfahrer“ als Einstieg gezeigt. Etwa 20 Kinder saßen gespannt auf ihren Sitzen und lauschten den Ausführungen von Daniela Honsa und Theo Hartl von der Poinger Polizei. Auf deren Frage, was man bei der Fahrt „nicht“ machen sollte, kamen „keine Papierflieger“, „den Fahrer nicht stören“, „nicht an der Türe stehen“ und „immer an der Stange festhalten“. 

Honsa betonte, dass der Schulranzen immer auf dem Boden zwischen den Beinen verstaut sein sollte. Zur Demonstration band Theo Hartl einen mit Wasser gefüllten Kanister an ein starkes Band und knotete dies an eine Haltestange. Dann fuhr der Bus einige Meter rückwärts. Hartl mahnte die Kleinen, sich jetzt gut festzuhalten. Der Bus beschleunigte und legte eine Vollbremsung hin. Der Kanister flog mit großer Wucht mehrere Meter durch den Gang und hätte ohne Band die Mitfahrer verletzt und auch dem Busfahrer Probleme bereitet. Den Schülern stand das blanke Entsetzen im Gesicht, das sich nach und nach in Erleichterung auflöste. 

Danach wurde geordnetes Aussteigen geübt („Der Ranzen bleibt unten“) und alle wurden gemahnt, sich schnell in sicheren Abstand vom Bus weg zu bewegen. Eine weitere Demo hatten die Polizisten noch in petto: Um den Kindern die Gefahr von schweren Unfällen bei zu nahen Aufenthalt („nicht herumtollen und schubsen“) im Busbereich zu zeigen, fuhr der Bus auf einen gefüllten Wasserkanister, der dabei vollkommen zerquetscht und alle Kinder vollgespritzt wurden. Nach so vielen hilfreichen Informationen machten sich alle wieder auf dem Weg ins Klassenzimmer und übten dabei noch die vorschriftsmäßige Straßen-Überquerung. fu

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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