Viel Holz, Platz für Grün und ein variables Raumkonzept überzeugen den Marktgemeinderat 

70 statt 45 Millionen für den Schulneubau

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So soll es aussehen: Das neue Markt Schwabener Schulzentrum gesehen von der Neusatzer Straße aus.

Es kann ein Aushängeschild für Markt Schwaben werden: Das neue kommunale Schulzentrum, das Grund- und Mittelschule mit bis zu 1100 Schülern beherbergen soll. Jetzt wurde die Entwurfsplanung beschlossen.

Markt Schwaben - Viel Holz in der Fassade und Pflanztröge, die von Lehrern mit ihren Schülern gepflegt werden sollen für eine stärkere Identifikation mit „ihrer“ Schule und eine bessere Integration des Gebäudes in seine Umgebung. Diese und mehr Fakten rund um die neue Grund- und Mittelschule stellten Architekt Puppendahl und Landschaftsarchtiekt Schalk bei einer Sondersitzung des Marktgemeinderates vor.

Zu diesen Fakten gehört auch eine grünte Dachfläche mit zusätzlichen Photovoltaik-Anlagen, die einen weiteren Beitrag zu einem umweltbewussten Neubau leisten sollen. Ebenso wie der Verzicht auf eine teure Lüftungsanlage, da der Luftaustausch im Gebäude durch Nachtlüftung erfolgen soll. 

Kellerflächen auf Mindestmaß reduziert 

„Um Kosten einzusparen sind wir das Raumkonzept nochmals durchgegangen und haben hier Optimierungsbedarf entdeckt“, so die Architekten. „Wir haben die Kellerflächen auf ein Mindestmaß, nämlich die Technikräume, reduziert. Auch haben wir auf das Eingraben der Turnhalle verzichtet. Sie wird nun ebenerdig gebaut.“ Die Größe der Schule ist mit Platz für 1100 Schüler so kalkuliert, dass man auch die in vier Jahren erwartete Schülerspitze gut abfedern kann. Zudem ist das Raumkonzept so flexibel, dass auch eine Umstellung auf Ganztagsschule sowie eine abgeschlossene Teilnutzung für die VHS möglich sein wird. 

Kostensteigerung auf 70 Millionen Euro 

Nach der öffentlichen Sitzung diskutierte der Marktgemeinderat nichtöffentlich über aktuelle Kostenschätzungen des Projekts. Während die Kostenannahme nach dem Wettbewerb rund 45 Millionen Euro brutto betrug, liegen neue Rechnungen bei rund 70,8 Millionen Euro brutto. Der Marktgemeinderat hat mit Beschluss vom 10. April die Vorentwurfsplanung samt Kostenschätzung freigegeben und die Beauftragung der nächsten Stufe, die Entwurfsplanung, beschlossen. Diese wird voraussichtlich bis Oktober 2019 andauern. Weitere Infos unter www. markt-schwaben.de/Schule. (gre)

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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