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Siedlervereinigung weiter im Aufwind

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Die aktuelle Jahreshauptversammlung der Siedlervereinigung Markt Schwaben war überaus gut besucht.	Foto: wal
Die aktuelle Jahreshauptversammlung der Siedlervereinigung Markt Schwaben war überaus gut besucht. Foto: wal

Markt Schwaben –

Obwohl bei der Siedlervereinigung Markt Schwaben im vergangenen Jahr vier Mitglieder verstorben sind, werden die Namenslisten der Schriftführerin immer länger. „Bei der Jahreshauptversammlung 2011 hatten wir 416 Mitglieder, heute sind es bereits 441 Frauen und Männer“, rechnete Franz Bär im voll besetzten Saal vom Schweiger Brauhaus vor. Der langjährige Vorsitzende zog eine insgesamt sehr positive Bilanz und erinnerte an eine Fülle von Aktivitäten und Veranstaltungen. Er umspannte den Zeitraum von der Jahreshauptversammlung 2011 bis in die ersten Monate des laufenden Jahres. Ob die Teilnahme an der öffentlichen Flurreinigung „Ramadama“, die erstmalig durchgeführte Geräteschau mit Vorführungen oder der Infostand an den Marktsonntag, der Verein präsentiere sich immer wieder in der Öffentlichkeit. Der Siedlerausflug führte bei allerbesten Wetter mit vollbesetztem Bus im Mai nach Ingolstadt und Schrobenhausen, wo neben einem Spargelessen auch das Museum besichtigt werden konnte. Probleme mit dem Wetter hatten die Organisatoren beim beliebten Siedlerfest im Freien, das zunächst um eine Woche verschoben und dann doch noch von einem Extremgewitter gestört wurde. Um den „Altersgerechten Umbau für Alt und Jung“ ging es an einem Vortragsabend im Oktober, Bernhard Reindl von der Beratungsstelle Wohnen der Stadtteilarbeit München stellte klar, dass es sich hier um ein Thema handelt, das nicht nur ältere Menschen betrifft. Weil auch Jüngere durch unvorhergesehene Schicksalsschläge in diese Lage kommen können, sollte man rechtzeitig die Ausstattung in Wohnung oder Haus verbessern und Barrieren beseitigen. Schließlich sprach Franz Bär über die aktualisierte Liste der Handwerker und die im Eigentum des Vereins befindlichen Gerätschaften. „Wir bitten unsere Mitglieder, die Handwerker aus unserer Liste rege in Anspruch zu nehmen. Ebenso bitten wir um rege Inanspruchnahme unserer Geräte aus unserem umfangreichen und anspruchsvollen Angebot“, sagte der Vorsitzende. Dem Kassenbericht von Uli Kaßner folgte eine Diskussion über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Eine Maßnahme, die vom Verband der Eigenheimer vorgegeben wurde. „Wir müssen künftig 16,20 Euro pro Mitglied abführen“, rechnete Bär vor, „1,80 Euro mehr“. Weil der Dachverband viele Vorteile in Rechts- und Versicherungsfragen anbietet riet der Vorsitzende, der Beitragserhöhung zuzustimmen. Künftig müssen die Mitglieder der Siedlervereinigung 21 Euro pro Jahr dem Kassier überweisen. „Das sind pro Monat 15 Cent mehr“, präzisierte Bär die Erhöhung. Ein Antrag, der einstimmig angenommen wurde. wal

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