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Am Sonntag Heimatmuseum wieder geöffnet

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Bernd Romir (re.) eröffnete die Jahresausstellung im Heimatmuseum. © wal

Die Ausstellung „Zeitgeschichte“ ist in zwei Räumen zu sehen und in sieben Epochen unterteilt.

Markt Schwaben – „Wegen des enormem Interesses lassen wir die Ausstellung ‚Zeitgeschichte von 1900 bis 1960“ auf alle Fälle noch bis März 2014 für die Besucher stehen, damit sie die Zeitgeschichte unseres Ortes auch zu den üblichen Öffnungszeiten am ersten Sonntag im Monat noch in Bild und Schrift entdecken können!“ Das verkündete Bernd Romir auf Nachfrage, was denn nach Abschluss der Jahresausstellung im Heimatmuseum Markt Schwaben mit all den Dokumenten, Feldpostkarten und anderen Sammelstücken passieren würde. Nächste Gelegenheit zu einem Museumsbesuch ist übrigens am kommenden Sonntag, 1. Dezember, von 14 Uhr bis 17 Uhr.Dass diese Jahresausstellung mit all ihren Raritäten zu den schrecklichen Ereignissen zweier Weltkriege, Inflation in den 1920iger Jahren und dem Wiederaufbau mit Wirtschaftswunder in das „normale“ Museumgeschehen eingebunden werden soll, war schon vorher klar. Das wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, zumal alle Mitarbeiter der Einrichtung ehrenamtlich tätig sind. „Wir werden rund zwei Jahre benötigen, bis alles museumsgerecht aufgearbeitet ist“, denkt Romir und erneuert seinen Aufruf an die gesamte Markt Schwabener Bürgerschaft: „Wer Dokumente, Bilder, Gegenstände aller Art, vielleicht Banknoten aus der Zeit der Inflation oder gar Kriegserinnerungen leihweise oder ganz überlassen kann, soll sich bitte melden!“ Zumindest sollte der Bezug zur Marktgemeinde zu erkennen sein, es geht ja ums Heimatmuseum.Die Ausstellung selbst ist in zwei Räumen zu sehen und in sieben Epochen unterteilt. Von 1900 bis 1914, 1914 bis 1918 (Erster Weltkrieg), 1918 bis 1933 (Inflation 1923), 1933 bis 1939 (beginn der NS Zeit), 1939 bis 1945 (Zweiter Weltkrieg), 1945 bis 1950 (Heimatvertriebene), 1950 bis 1960 (Aufbau und Siedlungsentwicklung). Viele Fotos und Berichte schildern dem Betrachter die besonderen Ereignisse dieser Zeitgeschehen. Im Heimatmuseum Markt Schwaben (Bahnhofstraße 28) gibt es aber noch viel mehr zu erkunden. Das Markt Schwabener Porzellan, eine Schusterwerkstatt aus vergangenen Tagen, regionale Archäologie mit einem nachgebauten Merowingergrab, Burg und Schloss Schwaben, die Kammer mit „Sach für Mannaleit und Weibaleit“, eine historische Schulklasse, Schwabener Ansichten aus der Luft, eine sakrale Ausstellung, Druckerkunst und noch vieles mehr.wal

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