Planungen nehmen Gestalt an

Alle Stimmen für die Sportpark-Planungen in Poing

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Durch die Erweiterung nach Osten bekommt der Sportpark weitere Einrichtungen dazu

Neue Bolzplätze, Felder für Beachvolleyball und -soccer, eine neue Stockschützenbahn, Gerätehaus, Kiosk, Umkleideräume - das sind die Planungen für die Erweiterung des Poinger Sportparks

Poing – Ende Juli wurde der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan für das „Sport-, Freizeit- und Erholungszentrum Poing“ gefasst. Vier Monate später stand dieses Projekt  wieder auf der Agenda der Gemeinderatssitzung. Doch diesmal wollte man keine Zeit mehr verlieren. „Wir brauchen heute einen Beschluss“ drängte Bürgermeister Albert Hingerl, „wir haben mit allen Beteiligten gesprochen (Vereine, Gaststättenwirt) und sollten mit dem Entwurf zum Landratsamt gehen“. 

Als Unterstützung war Annette Wrulich, Landschaftsarchitektin und Planerin, geladen, die schon den ersten Entwurf dem Gremium präsentierte. Hingerl lobte den überarbeiteten Entwurf, der „sehr detailliert ist und wir können den nach der Genehmigung schneller umsetzen.“ Gegenüber früheren Planungen wird das Sportareal nicht nach Norden Richtung Ottersberg erweitert, sondern nach Osten zur Endmoräne. 

Gerätehaus, Bolzplätze, Beachvolleyball, Kiosk und vieles mehr

Der Grund: Die benötigten Grundstücke im Norden sind im Privatbesitz, die im Osten gehören der Gemeinde. So konnte man eher etwas großzügiger mit den Wünschen der beteiligten Organisationen umgehen. So sollen neue Bolzplätze, Felder für Beachvolleyball und -soccer, eine neue Stockschützenbahn, Gerätehaus, Kiosk, Umkleideräume, zusätzliche Parkplätze bei der „Poinger Einkehr“ und im Norden der Anlage sowie Flutlicht auf allen Plätzen – auch bei der Tennisanlage. Die wird einstweilen bleiben, bis das Grundstück eventuell als Erweiterungsfläche für den Gemeindefriedhof gebraucht wird. 

„Mit dem neuen Standort der Tennisanlage könnten wir noch Probleme bekommen“ meinte Hingerl, und auch bei der Flutlichtanlage sieht er eventuelle Einwände der Unteren Naturschutzbehörde wegen der Moräne als schützenswertes Gebiet. Geschützt sollten auch die Krautgärten. Die müssten zwar bei einer östlichen Erweiterung nach Norden ausweichen, wo aber für Werner Dankesreiter (Die Grünen) „viel zu wenig Platz zur Verfügung steht“. Für den aktuellen Entwurf gab es fraktionsübergreifend lobende Worte. Eva-Maria Lawes (CSU) freute sich über die Zusammenarbeit von Verwaltung, Planungsbüro und den Vereinen, kritisierte jedoch die Sicherheitsvorkehrungen bei dem Teich in der Anlagenmitte. „Wegen der Kinder sollte man einen Zaun errichten“ meinte Lawes und schlug zudem vor, den Teich zu verkleinern und den gewonnenen Raum für Trimm-Dich-Geräte zu verwenden. Dem widersprach Wolfgang Spieth (FDP): „Wir müssen an die Bürger denken, die das Zentrum nicht nur zum Sport, sondern auch zur Erholung nutzen wollen. Und da gehört der Teich dazu.“ 

Sechs Millionen nur für die Grünplanung

„Man könnte durch eine Überbauung der Parkplätze weiteren Platz für Spielflächen bekommen“ war der Vorschlag von Bernhard Slawik (FWG), den aber Planerin Wulich wegen der Kosten problematisch fand. Apropos Kosten: Albert Hingerl nannte sechs Millionen Euro nur für die Grünplanung und meinte, dass „man erst mal klä- ren muss, was alles kostet und was wir uns dann noch leisten können“. Das ist erst nach dem Entscheid des Landratsamtes möglich – den nötigen Schritt hat der Gemeinderat getan: Der stimmte geschlossen für den

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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