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Startschuss für neue Wählergruppe

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Hubert Bauer (re.) im Gespräch mit interessierten Bürgern. © wal

Schon heute Abend lädt Bauer zur nächsten Runde

Markt Schwaben – Zunächst sah es düster aus für Hubert Bauer, doch dann waren es im Wandiger Hof Markt Schwaben mehr als ein Dutzend Bürgerinnen und Bürger, die sich für das Wagnis einer Parteineugründung interessierten. „Genug um weiterzumachen“, konstatierte Bauer hinterher, „wir werden unser Ziel erreichen!“ Schon am heutigen Mittwoch, 20. November, findet das nächste Treffen statt. Um mehr Ruhe für Gespräche zu haben, wird die Zusammenkunft um 20 Uhr im griechischen Lokal Mythos in der Seifensiedergasse 4 (Einfahrt von der Bahnhofstraße) stattfinden. Denn nach Wu nsch einiger Anwesender soll bereits über die wichtigsten Punkte für ein mögliches Wahlprogramm gesprochen werden. Zur Gründung der Wählergruppe, die auf Vorschlag von Bauer „Bürger für Markt Schwaben“ oder „Soziale Mitte“ heißen könnte, kam es beim ersten Treffen allerdings noch nicht.In lockerer Runde klärte Hubert Bauer die Anwesenden auf, warum er die Gründung einer parteiunabhängigen Wählergruppe für die Marktgemeinde als notwendig erachtet. „Die Gemeindepolitik mit all den Entscheidungen muss transparenter werden“, sagte er, „wir wollen enttäuschte Bürger wieder an die Wahlurne zurückholen und der Politikverdrossenheit entgegen wirken“. Sparsamer Umgang mit Grund und Boden in der flächenmäßig kleinsten Gemeinde vom Landkreis und sorgsames Durchkalkulieren von Investitionen müssten angestrebt werden. Wie Bauer betonte soll noch vor Weihnachten ein Wahlprogramm erarbeitet werden. Am Herzen liege ihm aber auch, möglichst viele Kandidaten für die Vorschlagsliste zu bekommen. „Ich will nicht als Spitzenkandidat antreten“, betonte der 72jährige, „irgendwo in der Mitte der Gruppe reicht“. Als erfahrener Kommunalpolitiker schätze er die Chancen für eine unabhängige Wählergruppe als sehr gut ein: „So vier bis fünf Marktgemeinderäte sind durchaus realistisch“.wal

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