Theater in Pliening

Halbzeit beim „QuadratRatschnSchlammassl“

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Am Ende klärt sich alles auf (v. l.) Metzger Helmut Wammerl (Thomas Frank), "Schnitterl" Vevi Rammerl (Anita Eberhart), Friseurmeisterin Hilde Hupf (Steffi Wenhart), Hausmeisterin Annelie Gugl (Iris Haun) und Firmenchef Export/Import Winfried Massl (Manfred Kollmannsberger).

In der dreiteiligen Komödie „QuadratRatschnSchlammassl“ von Ralph Wallner kommt es für die Bewohner ganz schön dick. Wer wissen will, ob alles doch noch gut ausgeht, hat nicht mehr viel Zeit. Nur noch dreimal wird das Stück in Pliening aufgeführt.

Pliening – Es war einmal ein stattliches Wohngebäude, bis Sturm und Regen die oberen Stockwerke unbewohnbar werden ließen. Lediglich Oma Wiese ist oben übrig geblieben. Dafür herrscht im Parterre rege Betriebsamkeit. Theobald Hecht (Andreas Wachinger) ist neu zugezogen und die städtische Bibliothekarin Gisela Graubrot (Karo Eberhart) scheint einer Beziehung nicht abgeneigt. Einer Liebe vor 20 Jahren trauert die ebenfalls allein lebende Friseurin Hilde Hupf (Steffi Wenhart) nach, ihr damaliger Freund Winfried ist angeblich im Gletscher ums Leben gekommen. Im Hinterhof regiert heute über alle zusammen Hausmeisterin Annelie Gugl (Iris Haun). 

Es gibt wenig Arbeit aber viel zu Ratschen, wenn sich die beiden Damen Gugl und Hupf am Nachmittag zum Kaffee ihren geliebten Guglhupf gönnen. Bis plötzlich finstere Wolken über den Hinter-hof in Form einer kräftigen Mieterhöhung aufziehen. In der dreiteiligen Komödie „QuadratRatschnSchlammassl“ von Ralph Wallner kommt es für die Bewohner leider noch dicker. Der zunächst geplanten Renovierung der Immobilie folgt der Verkauf an Winfried Massl (Manfred Kollmannsberger), der alle Mieter vertreiben und das Gebäude abreißen möchte. Ab diesem Zeitpunkt halten Schrecken und Panik im Hinterhof Einzug. Weil keiner die höhere Miete bezahlen kann, suchen die Ratschweiber nach einem Ausweg und entwickeln eine grandiose Idee. Als treue Besucherin von Beerdigungen bekommt die Hausmeisterin mit, wo die frisch gebackenen Witwen und Witwer zuhause sind. „Heiratsvermittlung mit waschen, schneiden, legen und föhnen“ lautet der Werbespruch und ab sofort werden im Friseursaloon auch Herren bedient. Unmittelbar nach der Beerdigung des Partners sogar mit Sonderrabatt! Während sich Theobald und Gisela ganz vorsichtig zarte Bande knüpfen, droht der Geschäftsidee wegen Steuerbetrug bereits das Aus bevor Einnahmen sprießen können. Als die Hausmeisterin zufällig herausbekommt, dass der neue Eigentümer und der angeblich zum Tode gekommene Freund der Friseurmeisterin identisch sind, ist die Verwirrung komplett. Ob alles doch noch gut ausgeht? Auf der Bühne im Bürgerhaus Pliening ist Halbzeit und es gibt noch drei Vorstellungen. „Karten gibt es noch genügend für Donnerstag den 11. Januar 2018 um 19.30 Uhr“, berichtet Barbara Betz. Wie die Vorsitzende der „Pleaninga Theaterbagasch“ hinzufügt, sind die übrigen Aufführungen am Freitag und Samstag praktisch ausverkauft. Karten gibt es an der Abendkasse im Foyer.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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