Comeback der Weiherspiele

Theaterverein Markt Schwaben - Ein Rückblick auf 2018

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Der Theaterverein konnte mit dem Comeback der Weiherspiele an erfolgreiche Zeiten anknüpfen. Aber auch neben dem Weiher gab es ein vielseitiges Programm

Markt Schwaben - Dieses Jahr war ein besonders wichtiges für den Theaterund Kulturverein, feierten doch die Weiherspiele mit „Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben“ ein gelungenes Comeback nach einer einjährigen Spielpause und großen vereinsinternen Umstrukturierungen; ein Comeback, das mit zwölf restlos ausverkauften von den insgesamt 15 Vorstellungen durchaus an die alten, glorreichen Zeiten der Festspiele anknüpfen konnte. Kritiker und Zuschauer nahmen das Stück so positiv auf, dass selbst langjährige Fans des „Brandner Kaspar“ und das Stammpublikum des Weihers positiv überrascht werden konnten.

Doch neben den überregional bekannten Spielen hatte der Theaterverein ein umso vielseitigeres Programm im vereinseigenen „Theater am Burgerfeld“ zu bieten: Zunächst startete das Jahr mit der letzten Vorstellung der durchaus erfolgreichen „Gesundheitsrevue“, einer Persiflage auf das Krankenhaus- und Gesundheitswesen unter Federführung von Marga Kappl. Erst Anfang Februar folgte schließlich mit dem „Kasperletheater“ („Kasperl in den Ferien“) die erste Produktion, die vollkommen dem neuen Jahr gehören durfte. Dabei zeigte die bunte Truppe des Kindertheaters ihr Können. Kurz darauf hatte man den berühmten Kabarettisten Christian Springer zu Gast. Ende Februar folgte schließlich die Generalversammlung des Vereins. Im Hinblick auf die anstrengenden Vorbereitungen zu den Weiherspielen und den kurz zuvor begonnenen Kartenvorverkauf appellierte die Vorstandschaft aus Franz Stetter (1. Vorstand), Ferdinand Maurer (2. Vorstand), Stephan Buchenrieder und Stefan Lebiotzky diesmal ganz besonders an die Mitglieder für die Beteiligung jedes Einzelnen. In der Folge formten sich effektive, kleinere Arbeitsgruppen und es fanden sich auch viele Ehrenamtliche, die den Aufwand schließlich stemmen konnten. 

Poetry Slam - Die Reihe geht weiter

Mitte März fand der bereits vierte Poetry Slam statt mit abermals großem Erfolg unter Leitung von Thomas Steinbrunner. Als Siegerin konnte die gebürtige Schweizerin und junge Mutter Marianne Lindner-Köhler aus dem literarischen Wettkampf hervorgehen. Eine Woche später begeisterte Elke Deuringer mit ihrem „Konzert der Nationen“ das Publikum mit Musikern aus aller Welt – es fand sich eine spannende Mischung aus Mazedonien, Argentinien, Indonesien und vielen anderen Nationalitäten. 

Markt Schwaben unplugged

Ende April schließlich brachte Marga Kappl mit dem Stück „Sale“ eine Konsum- und Wirtschaftskritik vor allem unter Einbindung junger Erwachsener auf die Bühne. Auf dem Maifest und dem Frühlingsmarkt konnte der Verein mit einem eigenen Stand und dem „Schnapseln mit dem Boandlkramer“ unter der Beteiligung der Weiher-Hauptdarsteller viele Markt Schwabener begeistern. Ebenfalls im Mai feierte man Premiere der neuen Konzertreihe „Markt Schwaben unplugged“. 

Kindertheater und Weiherspiele bestimmten den Sommer 2018 

Der Sommer schließlich gehörte neben den Weiherspielen auch dem Kindertheater, das auf den Bühnen der Festspiele den „Räuber Hotzenplotz“ zum Besten geben durfte. Das „Oskar Maria Grafical“ war im September zu Gast in Markt Schwaben und im Oktober begrüßte der Verein neben Maurizio Cecchin und seiner Band auch den Kabarettisten Christoph Weiherer in seiner Halle. Mit „Wifling – zwischen Baggersee und Leberkäs“ gab es bereits das zweite Stück aus der Feder des Jungautoren Raffael Scherer zu sehen, der auch eigenhändig die Regie übernahm: Die Reihen waren gut gefüllt, die Pressemeldungen dankbar. Anfang November stattete man dem befreundeten Verein „Münchner Heimatbühne e.V.“ einen Vereinsbesuch ab. Zum ersten Advent gab es dann die überaus beliebte Weihnachtsfeier mit einem lustbaren Programm und köstlichen Speisen für alle Vereinsmitglieder. Mit „Der kleine Prinz“, abermals einer Produktion von Marga Kappl mit Besetzung aus Kinder- und Erwachsenentheater, beschließt der Verein nun das alte Jahr und freut sich auf ein ereignisreiches neues. Steinbrunner

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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