Schulbetrieb

Unterricht in Corona-Zeiten

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Schutzmasken für den Schulweg: Landrat Norbert Niedergesäß (2.v.l.) übergibt 3.500 Mund-Nasen-Schutzmasken an Antonia Kühn und Christina Eichner von der Schülermitverantwortung der Realschule Ebersberg

Die Schulen nehmen langsam wieder ihren Betrieb auf. Wie das funktioniert, zeigt zum Beispiel die Realschule Ebersberg

Landkreis – Mit 3.500 waschbaren, aus medizinischem Vliesstoff genähten Mund-Nasen-Schutzmasken für die Schüler der Landkreisschulen setzte Landrats Robert Niedergesäß ein Zeichen gegen Nachlässigkeiten bei den Hygienemaßnahmen während der Corona-Pandemie. 

Seit Montag ist das Tragen der Mund-Nasen-Schutzmasken auf dem Schulweg mit dem ÖPNV Pflicht. Gleiches gilt, wenn die Schüler sich auf den Verkehrsflächen im Schulhaus bewegen. Im Klassenraum bleibt es den Schülern überlassen, ob sie die Schutzmaske tragen, so Rudolf Bäuml, Rektor der Realschule Ebersberg.

Bereits eine Woche zuvor hatte das Lehrerkollegium seine Konferenzen im Freien abgehalten, die Klassenräume gemäß der Hygieneverordnung vorbereitet und einen neuen Stundenplan erstellt, denn die Klassenstärken mussten aufgrund des Mindestabstandes auf zwei Räume aufgeteilt werden. Damit alle Schüler den gleichen Stoff mit dem gleichen Lehrer erarbeiten, hält dieser das Stundenpensum zweimal. 

So büffelt die eine Klassenhälfte erst Mathematik und dann Englisch, die andere Klassenhälfte erst Englisch und dann Mathematik. Auch die Nutzung des Sanitärbereichs ist neu und klar definiert. Landrat Robert Niedergesäß betonte, dass die Schutzmasken eine sogenannte „freiwillige Leistung“ sind und – bei Bedarf – für die Schüler mehr Masken besorgt werden sollten. Antonia Kühn und Christina Eichner von der Schülermitverantwortung probierten als erste die neuen Schutzmasken aus - ar

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