Verlängerung der Anmeldezeiten für die Musikschule bis 30. Juni

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Die Schulleiter (v.l.): Leopold Henneberger, Peter Pfaff und Wolfgang Ostermeier, die sozusagen den ganzen Landkreis musikalisch zum Schwingen bringen

Der Musikschule wurde mit Freude mitgeteilt, dass es jetzt wieder für alle im Landkreis Ebersberg losgehen kann, mit „lebendiger“ Musik.

Ebersberg – Essen hält Leib und Seele zusammen, heißt es so schön. Am letzten Donnerstag zeigten die Verantwortlichen der Musikschule im Zweckverband kommunale Bildung Leopold Henneberger, Wolfgang Ostermeier und Peter Pfaff, dass durchaus auch Musik lebensnotwendig ist – sie bezeichneten Musik übereinstimmend als Lebensmittel. Dass Musik machen so allerlei fördert, von Zusammenhalt, Kreativität bis hin zu Gehirnstrukturen, vom Rhythmusgefühl und zu einem besseren Sozialverhalten führt, dürfte mittlerweile allgemein bekannt sein. 

Auch hat vielen die Präsenz der Musikschule in Corona-Zeiten ebenfalls enorm geholfen. So wurde von allen Lehrern versucht, den Kontakt zu den Schülern über Videocoaching zu halten. Und so mancher Schüler wurde da kreativer als sein Lehrer. „Was natürlich grundsätzlich erwünscht ist“, schmunzelt hier Peter Pfaff. Auf der Pressekonferenz konnten die drei Schulleiter die ein oder andere Anekdote darüber erzählen, wie wissbegierig, übungsfreudig und vor allem, wie schon die Kleinsten geübt sind mit den neuen Medien umzugehen.

Hier erwähnt Leopold Henne­berger, dass es durchaus Kinder gibt, die nicht den entsprechenden Rückhalt im Umfeld haben. Und so den musikalischen Anschluss nicht verloren haben, aber bei denen Musik etwas in den Hintergrund gerückt ist in den letzten acht Wochen der Ausgangsbeschränkung. 

„Die Musik lebt vom Miteinander und zwar nicht über das Netz, sondern dass man sich gegenüber ist“, so Peter Pfaff. Und so wurde von der Musikschule mit Freude mitgeteilt, dass es jetzt wieder für alle im Landkreis Ebersberg losgehen kann, mit „lebendiger“ Musik. „Zuerst werden wir mit Einzelunterricht beginnen und wir werden uns je nach den Lockerungen, die von der Regierung kommen, anpassen und Schritt für Schritt die Möglichkeiten ausweiten“, so Wolfgang Oster­meier. Die Anmeldezeiten an der Musikschule wurden verlängert. Vom 4. Mai bis 30. Juni steht das volle Programm der Schule für eine Anmeldung zur Verfügung. Der außerordentlich umfangreiche Flyer dient zur Orientierung.

Da gibt es zum Beispiel Eltern-Kind-Gruppen, musikalische Früherziehung, die beliebten Kooperationen mit Kitas oder Schulen, eine Orientierungsstufe – hier ist man quasi dem richtigen Instrument auf der Spur, den Hauptfachunterricht in Form von Gruppenunterricht, Partnerunterricht oder dem jetzt startenden Einzelunterricht. Weiteres Engagement bietet die Schule in Form von Ensembles, Orchester, Bands & Chören, die wie auch Konzerte und andere Veranstaltungen frühestens für den Herbst anvisiert werden, natürlich immer in Bezug nehmend auf die aktuelle Situation der Pandemie. Gerade bei den im Moment nicht stattfindenden Veranstaltungen, wie zum Beispiel Chorauftritte gab es traurige Kindergesichter. 

Das ist mehr als verständlich sind das doch die Plattformen, auf denen die Kinder ihr Können zeigen dürfen. Eine Menge Informationen gibt es auch auf der Webseite der Schule, online Anmeldung inklusive und natürlich stehen Lehrer und Schulleitung bereit für eine Beratung. Ausgelegt werden die Flyer in den nächsten Tagen vor allem in den Rathäusern. 

Wer ihn per Post zugeschickt haben möchte, darf sich gerne melden. Der kommende Unterricht erfolgt selbstverständlich nach einem streng ausgearbeiteten Hygienekonzept über das ebenfalls gerne informiert wird. Anmeldung und Infos unter Tel. (0 80 92) 85 77 90, per Email an buero@­musikschule-vhs.de und online unterwww.­musikschule-vhs.de - ar

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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