Viel Freude im neuen Wawuschl-Land

Kirchlicher Doppelsegen für die Räume der Kinderkrippe „Wawuschl-Land“ Markt Schwaben Fotos: wal

Markt Schwaben

(wal) – Seit Dezember 2005 gibt es in Markt Schwaben die Kinderkrippe „Wawuschl-Land“, es gab angemietete Räume in der Bahnhofstraße. Es hat fünf Jahre gedauert, bis der Trägerverein eine endgültige Bleibe für nunmehr zwei Gruppen gefunden hat: Das ehemalige Haus von Maria Mittermeier in der Zinngießergasse. Die großzügige Dame hat das Gebäude vor ihrem Tod unter der Auflage an die Marktgemeinde vererbt, es für „einen guten Zweck“ weiter zu verwenden. „Es ist hier ein wunderschöner Standort“, bemerkte Bernhard Winter während der Einweihungsfeier, „mitten in Markt Schwaben und auch zu Fuß gut erreichbar“. Seit etwa 10 Wochen ist das Haus in Betrieb, alles läuft zur Zufriedenheit der Eltern. Der Bürgermeister machte seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Leiterin der Kinderkrippe Martha Renfert-Lichter und alle Betreuerinnen mit einer Erinnerungswand, Bildern und Dokumenten das Erbe von Maria Mittermeier ehren. Der Bürgermeister betonte, dass im Gebäude früher einmal eine Schreinerwerkstatt untergebracht war, die jetzt zum „Wawuschl-Land“ umgestaltet worden ist. Der Vorsitzende des Trägervereins Hans-Jürgen Lichter stellte den Gästen den zotteligen Zeitgenossen „Wawuschl“ vor und erklärte, wie der zum Namen kam. „Wir haben die Anfangsbuchstaben wichtiger Begriffe von der Planung unserer Einrichtung bis zum Einzug aneinander gereiht“, meine er und begann aufzuzählen: „Weitsichtige Vision und starker Wille, Absprachen treffen, weiter – immer weiter machen, umdenken, schwitzen, lachen, lange Sitzungen, Arbeit – viel Arbeit, nachdenken und Nachtschichten, sowie Danke sagen für alles“. Dank an die Leiterin Martha Renfert-Lichter für deren unermüdliches Engagement, alle Mitarbeiterinnen, an den Marktgemeinderat mit Bürgermeister Bernhard Winter, an die Gemeindeverwaltung, an die Nachbarn während der Renovierung und des Umbauens und an die christlichen Kirchen mit beiden Geistlichen, die schlussendlich das Haus und alle „Bewohner“ segneten. Mit großen Augen verfolgten die Mädchen und Buben die Feierstunde in ihrem neuen Zuhause.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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