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Viel Gesprächsstoff bei Neujahrsbegegnung

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Aufmerksam verfolgten die Besucher die kurze Rede von Bürgermeister Georg Hohmann.	Foto: wal
Aufmerksam verfolgten die Besucher die kurze Rede von Bürgermeister Georg Hohmann. Foto: wal

Markt Schwaben – Der Bürgermeister hatte sozusagen persönlich alle Bürgerinnen und Bürger seiner Marktgemeinde zum zwanglosen Dialog untereinander eingeladen und viele kamen.

Schon lang vor dem Jahreswechsel hatte der neue Chef im Rathaus angekündigt, dass es den traditionellen Dreikönigsempfang mit Ehrungen, die sein Vorgänger Altbürgermeister Bernhard Winter eigerichtet hatte, künftig nicht mehr geben werde. Hohmann nannte mehrere Gründe und probte insgeheim anlässlich seines 60.Geburtstages eine neue Variante der „allgemeinen Begegnung und zwanglosen Dialoges“. Nicht große Reden sollen geschwungen werden, es soll keine lautstarke Musik erklingen, es sollen keine Einzelpersonen hervorgehoben werden. In der Zukunft solle es eine „Neujahrsbegegnung“ geben, bei der alle Menschen der Marktgemeinde aufeinander zugehen und miteinander reden sollten. Dieser Wunsch von Georg Hohmann ging am Sonntag zwar in Erfüllung, dennoch musste so mancher Gast einen kleinen Nachteil in Kauf nehmen. Als Start hatte Hohmann 13 Uhr im Unterbräusaal angesetzt, etwa eine Stunde später ergriff er das Wort und hielt eine kurze Ansprache. Wer allerdings erst später kam, und das waren nicht wenige Gäste, bekam davon nichts mit. Wer sich allerdings für die aktuelle Gemeindepolitik in Markt Schwaben interessiert, verpasste hier nicht allzu viel. „Ich werde kurz auf das vergangene Jahr zurückblicken“, sagte Georg Hohmann, nachdem er die Anwesenden begrüßt hatte. Der Bürgermeister erinnerte in wenigen Sätzen an die Übernahme der Amtsgeschäfte und das „Erfassen der Situation“. Es sei ein sehr turbulentes, arbeitsreiches und interessantes Jahr gewesen, fügte er hinzu. Seine Aufgabe sei es nicht gewesen, Schuldzuweisungen auszusprechen, sondern das Vorhandene zu beurteilen und Wege für die Zukunft zu finden. „Die Einnahmen unserer Marktgemeinde können mit der Entwicklung der Ausgaben nicht mithalten“, sagte er. Hohmann zählte einmal mehr auf, welche Probleme zu bewältigen waren und sind. „Wir haben viel geleistet und müssen jetzt dran bleiben“, stellte er klar und zählte Beispiele auf. Teil- umorganisation in der Rathausverwaltung, Wärmeversorgung der kommunalen Liegenschaften, die Gründung der bestens arbeitenden Aktivkreise, die Gründung der WMS, die Bürgerenergie mit vielen Photovoltaikanlagen mit dem Ziel der Energiewende 2030. Im Ausblick auf das laufende Jahr nannte der Bürgermeister unter anderem die Probleme mit der Sägmühle, das Lösen der Schwierigkeiten mit den Weiherspielen, die Übertragung kommunaler Kinderbetreuungseinrichtungen auf freie Träger, das Ausweisen von Konzentrationsflächen im Zusammenhang mit der Windenergie, das geplante Studentenwohnheim nördlich der Bahnlinie, das Nahversorgungsmanagement und nicht zuletzt das Vorankommen beim Umbau des Bahnhofes für barrierefreien Zugang zu den Geleisen. wal

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