Vortrag in der Bücherei

Pflegeanleitung für die Liebe - eine Beraterin gibt Tipps für die Partnerschaft

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Eine Partnerschaft will gepflegt sein, damit sie wenn möglich ein Leben lang hält. Dazu findet in der Bücherei ein Vortrag satt. Katja Eichin gibt eine Pflegeanleitung für die Liebe. Voranmeldung nötig!

Ob verheiratet oder nicht - Jeder weiß, dass man eine Beziehung pflegen muss und etwas investieren sollte, damit sie lange hält. Am Montag, 26. November, findet in der Bücherei Markt Schwaben dazu ein Experten-Vortrag statt. 

Markt Schwaben - Katja Eichin wird am Montag, 26. November um 19.30 Uhr in der Bücherei Markt Schwaben zu Gast sein. Im Gepäck: Eine Pflegeanleitung für die Liebe. In einem Interview stellt sich die Referentin vor. Übrigens: wer Interesse hat - die Anmeldung muss vorab über die VHS Grafing erfolgen. die Kurs-Nummer lautet 182-11775. Es gibt keine Abendkasse. 

Frau Eichin, Sie leben in Gräfelfing, was bringt Sie nach Markt Schwaben?

Ich bin in der Ehe- Familien- und Lebensberatungsstelle des evangelischen Diakonievereins Markt Schwaben tätig.

Zusätzlich halten Sie Vorträge bei der Volkshochschule, warum?

Es hat mich von je her interessiert, wie Beziehungen funktionieren, und was man dabei falsch, aber auch richtig machen kann. Tatsächlich liegt der Schlüssel für eine dauerhafte und schöne Beziehung oft in Kleinigkeiten des Alltags.

Dann ist es also nicht einfach „Schicksal“, ob meine Ehe gut läuft oder nicht?

Naja, ein Teil Schicksal ist vielleicht schon dabei. Aber man kann einige wesentliche Dinge beachten, die das Zusammenleben verbessern. Diese Dinge den Menschen mitzuteilen ist mir ein großes Anliegen. Deswegen halte ich immer wieder Vorträge darüber.

Hätten Sie ein paar Beispiele?

Ich halte es für sehr wichtig, einander Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Ein regelmäßiges Gespräch am Frühstückstisch über die Vorhaben des Tages, und eine Nachfrage am Abend, wie der Tag verlaufen ist, zum Beispiel. Das klingt nach nicht viel, hilft aber den Partnern, im Kontakt und im Gespräch zu bleiben.

Und was soll man lieber lassen?

Was uns gar nicht weiterbringt, sind Kritik, Anklagen und Vorwürfe. Vor allem wenn sich im Affekt und in der Verallgemeinerung vorgebracht werden. „Immer machst Du ...“ Das verletzt den anderen und führt auf Dauer nur zu Verhärtungen.

Was soll man statt dessen tun?

Es gibt immer Dinge, die uns am anderen stören und die wir uns anders wünschen. Auf keinen Fall soll man alles kritiklos schlucken. Das ist das andere Extrem, das auch zur Verbitterung führt. Gut ist es, einen Termin für ein klärendes Gespräch zu vereinbaren. Dann können beide sich darauf vorbereiten. Dann mit einem sanften Auftakt beginnen, wie etwa „Ich weiß, Du meinst es nicht böse, wenn Du ... „

Was macht Ihnen in der Arbeit am Meisten Freude?

Zu erleben, wenn Paare sich um ein Verständnis füreinander bemühen und um Lösungen für ihr Zusammenleben ringen. Wenn sich einige Probleme aufgelöst haben und sie einen neuen Weg für sich gefunden haben, bin ich zufrieden und meine Arbeit ist getan.

Das Interview führte Heilpraktikerin Sabine Roseburg.

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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