Aus dem Polizeibericht

Waghalsige Entenfamilie auf Reisen in Freising

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Mithilfe einer Schachtel wurden die Enten in die Freiheit befördert

Der Bordstein schien für die kleine Entenfamilie unüberwindbar - die Polizei kommt den watschelnden Tieren zuhilfe

Freising - Eine Entenfamilie hat am Donnerstag, 11. Juni, versucht, von der Ismaninger Straße in den Clemensänger-Ring einzubiegen. Leider stellte sich der Bordstein als große Hürde dar, die für die Entenfamilie unüberwindbar war.

Mit ein wenig Hilfe der beiden Polizeibeamten, die die Situation beobachteten, wurde das Hindernis sodann aber unbeschadet überwunden und die Enten zogen glücklich ihrer Wege.

Als die Streifenbesatzung wenige Minuten später die Örtlichkeit zum zweiten Mal befuhr, befand sich die Entenfamilie offenbar auf der Rückreise. Dieses Mal campierte die Entenfamilie auf dem Grünstreifen zwischen beiden Fahrbahnen. Da dies für die Entenfamilie kein sicherer Ort zum längeren Verweilen darstellte, wurde gegenüber der Entenfamilie ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kamen sie trotz mehrfacher Aufforderung nicht nach. Sie zeigten sich schier unbeeindruckt und schenkten ihre ganze Aufmerksamkeit der blühenden Wiese. 

Ein in der Zwischenzeit zufällig hinzugekommener Mitbürger beobachtete die Situation und bot der Streifenbesatzung eine Kartonage an, um Hilfe bei dem Abtransport der Kleinen zu leisten. Dem Angebot, von der Polizei zum Bereich der Isar gebracht zu werden, konnte die Entenfamilie dann doch nicht widerstehen und sie willigten allesamt ein. Die Enten-Mutter zeigte sich nach der Verbringung einsichtig und gab an, Spaziergänge zukünftig auf Feld- und Wiesenwege zu beschränken - PM PI Freising

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